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Aktionswochen gegen Antisemitismus

Das Jüdische Quartett #1 – „Wie werden wir gesehen und wie sehen wir die Welt?

In den Debatten rund um das Thema Antisemitismus werden Jüdinnen und Juden häufig lediglich als Opfer von Antisemitismus gesehen. Dabei ist die jüdische Perspektive mehr als eine Betroffenenperspektive. Um zu verstehen warum und wie die jüdische Perspektive in diesen Debatten immer mitzudenken sind, um Antisemitismus zu verstehen, haben wir Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung), Dalia Grinfeld (ADL), Laura Cazés (ZWSt) sowie Rebecca Seidler (LGJ Hannover) eingeladen. Moderiert wird die Veranstaltung von Sharon Adler (Aviva Berlin). Sie betrachten in diesem Live-Talk aber nicht nur den Umgang mit der jüdischen Perspektive in deutschen Debatten, sondern fragen sich auch: Wie kann Solidarität mit jüdischen Gemeinden und Communities, gerade auch nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle, aussehen? Was sind Bedürfnisse und Forderungen der jüdischen Communities?

 

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Neuerscheinung

Angriffskrieg auf die Ukraine löst Corona Maßnahmen als Mobilisierungsthema in extrem rechten und verschwörungsideologischen Milieus ab

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die staatlichen Corona-Maßnahmen nahezu nahtlos als Mobilisierungsthema Nummer Eins in extrem rechten und verschwörungsideologischen Milieus abgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt das gemeinsame systematisches Online-Monitoring extrem rechter und antidemokratischer Aktivitäten der Amadeu Antonio Stiftung und des Else-Frenkel-Brunswik-Institut an der Universität Leipzig.

Pessach-Machane am Zeltlagerplatz Heiligensee. (c) Amadeu Antonio Stiftung
Gefördertes Projekt

Solidarische Safer Spaces: Warum wir gerade jetzt einen Verein wie Hashomer Hatzair in Deutschland brauchen

An einem sonnigen Wochenende im April kam es zu einer Premiere an nördlichen Rand Berlins: Am Zeltlagerplatz fand zum ersten Mal ein säkular-jüdisches Kinderferienlager statt, organisiert von Hashomer Hatzair Deutschland e.V. Wir haben das Zeltlager besucht und uns im Gespräch mit der Vorsitzenden Nitzan Menagem darüber unterhalten, warum dieses einzigartige Angebot für jüdische und nicht-jüdische Menschen so wichtig ist.

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