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Neuerscheinung

de:hate report #01: QAnon in Deutschland

Realitätsfern, antisemitisch, gefährlich: Seit dem Frühjahr verbreitet sich die Verschwörungsideologie QAnon in Deutschland. Nutzerdaten von Telegram und YouTube zeigen, dass dies analog zur COVID-19-Pandemie geschieht. Aber nicht nur die Verschwörungsideologie von QAnon wird so verbreitet. Die weltweite Popularität von QAnon beschleunigt auch die Globalisierung der rechtsextremen Szene. Diese und weitere Erkenntnisse des Monitorings der Amadeu Antonio Stiftung erläutert der de:hate report: „QAnon in Deutschland“.

Die Reihe de:hate reports will regelmäßige Einblicke in die qualitative und quantitative Monitoringarbeit der Amadeu Antonio Stiftung bieten. Dieser erste de:hate report zeigt, welche Kanäle und Gruppen in Bezug auf QAnon besonders relevant sind, wie Radikalisierung im Falle dieser Verschwörungsideologie aussieht und welche gesellschaftlichen Bedingungen der Verbreitung der Verschwörungsideologie zugrunde liegen. Ein Zeitstrahl illustriert, wie sich gewaltsame Vorfälle im Zusammenhang mit QAnon in den USA seit Beginn der COVID-19-Pandemie häufen. Den Analysen und Prognosen folgen konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Medien, Sicherheitsbehörden und die Öffentlichkeit.

Zum de:hate report: „QAnon in Deutschland“:

 

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Neuerscheinung

Angriffskrieg auf die Ukraine löst Corona Maßnahmen als Mobilisierungsthema in extrem rechten und verschwörungsideologischen Milieus ab

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die staatlichen Corona-Maßnahmen nahezu nahtlos als Mobilisierungsthema Nummer Eins in extrem rechten und verschwörungsideologischen Milieus abgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt das gemeinsame systematisches Online-Monitoring extrem rechter und antidemokratischer Aktivitäten der Amadeu Antonio Stiftung und des Else-Frenkel-Brunswik-Institut an der Universität Leipzig.

Pessach-Machane am Zeltlagerplatz Heiligensee. (c) Amadeu Antonio Stiftung
Gefördertes Projekt

Solidarische Safer Spaces: Warum wir gerade jetzt einen Verein wie Hashomer Hatzair in Deutschland brauchen

An einem sonnigen Wochenende im April kam es zu einer Premiere an nördlichen Rand Berlins: Am Zeltlagerplatz fand zum ersten Mal ein säkular-jüdisches Kinderferienlager statt, organisiert von Hashomer Hatzair Deutschland e.V. Wir haben das Zeltlager besucht und uns im Gespräch mit der Vorsitzenden Nitzan Menagem darüber unterhalten, warum dieses einzigartige Angebot für jüdische und nicht-jüdische Menschen so wichtig ist.

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