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#glaubnichtalles was du hörst!

Erfolgreich entschwört!

Zehntausende Menschen verfolgten am 15.5. auf verschiedenen Plattformen den digitalen Aktionstag der Amadeu Antonio Stiftung gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Mit ihrem Hashtag #glaubnichtalles schaffte es der Aktionstag gegen 11 Uhr bereits in die Trends bei Twitter und Instagram. #glaubnichtalles wurde munter verbreitet und verweilte bis zum Ende des Tages in den Trends der soziale Netzwerke. Besonders der DIY-Entschwörungsgenerator ließ die Herzen aller Entschwörungs-Freund*innen höher schlagen. Innerhalb weniger Klicks ließen sich mit ihm die absurdesten “Verschwörungserzählungen” erfinden.

Die Kampagne soll insbesondere Jugendliche ermutigen, sich mit Verschwörungserzählungen auseinander zu setzen. „Deswegen konzentriert sich die Veranstaltung auch auf Instagram als jugendaffines Medium“, erklärt Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung, „Wir freuen uns insbesondere über die vielen Instagram-Influencer*innen, Musiker*innen und Journalist*innen, die uns unterstützen und mit ihren Follower*innen über Verschwörungsmythen und Antisemitismus diskutieren.“ Die Unterstützer*innen reichten von Prof. Dr. Marylyn Addo über Dr. Eckhart von Hirschhausen bis zu Kobito.

Aber es ging nicht nur spielerisch zu: Geballte Expertise rund um das Thema Verschwörungsideologien traf  sich in zahlreichen Talkrunden – natürlich digital. So verfolgten beispielsweise fast 1000 Menschen verfolgten die Eröffnungsveranstaltung, eine Diskussion von Patrick Gensing, Melanie Herrmann, Anetta Kahane und Johannes Baldauf darüber, wir Coronavirus-Verschwörungsmythen die Demokratie bedrohen und was wir dagegen tun können. Über 600 Zuschauer*innen begleiteten live auf YouTube und im Zoom Webinar die gemeinsame Online-Diskussion von Matthias Quent, Veronika Kracher und Ruben Gerczikow zu  Antisemitismus, Verschwörung und Rechtsterrorismus. Insgesamt nahmen über 5000 Menschen an den verschiedenen Webinaren und Livestreams teil.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie Verschwörungsideologien funktionieren und wie man sie entkräften kann, ist auf www.corona-entschwoerung.de genau richtig.

Und es ist noch nicht vorbei: Der heutige Aktionstag gegen Verschwörungsmythen war nur der Auftakt zu den nun folgenden Aktionswochen gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Auch in den kommenden Wochen wollen wir in verschiedenen Formaten über Verschwörungsmythen im Kontext der Corona-Pandemie und rechtsterroristischer Anschläge wie in Halle und Hanau diskutieren und gemeinsam überlegen, was Solidarität gegen Antisemitismus und Rassismus in diesen Zeiten bedeuten kann.

Ein besonderer Dank gebührt allen unseren Partner*innen, die den Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus mit ihren Veranstaltungen so erfolgreich gemacht haben!

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