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Neuerscheinung

„Ich glaube, die Dinge müssen immer noch verzahnter gedacht werden“ – Geschlechterreflektierende Ansätze in der Rechtsextremismusprävention

Lange Zeit waren geschlechterreflektierende Ansätze in der Rechtsextremismusprävention kaum auffindbar – eine Leerstelle, die nicht zuletzt auch ein Ergebnis der fehlenden Geschlechterdimension staatlicher Förderprogramme ist. Die vorliegende Expertise zieht nun Zwischenbilanz:

Wie steht es um die gegenwärtige, geschlechterreflektierende Rechtsextremismusprävention? Welche Ansätze wurden umgesetzt, was wurde in Präventionsprojekten implementiert? Welche Erfahrungen wurden gesammelt, welche Bedarfe identifiziert? Wo befinden sich noch Lücken und was sind Herausforderungen? Antworten geben quantitative Befragungen der Modellprojekte des aktuellen Bundesprogramms und leitfadengestützte Interviews mit Projektmitarbeitenden, die darüber hinaus deutlich machen, was aktuelle Erfordernisse sind.

Abgerundet wird diese Standortbestimmung durch einen exemplarischen Rückblick auf die vergangenen staatlichen Aktions- und Förderprogramme gegen Rechtsextremismus auf Bundesebene und auf die Anfänge der Arbeit unserer Fachstelle Gender, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Denn eben jene fokussiert seit mehr als einer Dekade systematisch das Thema Gender in der Präventionsarbeit. Umso anschaulicher ist der Rückblick auf zehn Jahre geschlechterreflektierender Ansätze, der den Abschluss dieser Publikation bildet.

Die Publikation „Gender matters. Geschlechterreflektierende Ansätze gegen Rechtsextremismus“ steht nun zum Download bereit:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/gender-matters/

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Engagierte aus Niedersachsen schützen Lokalpolitiker*innen vor Hass

Aktuelle Statistiken und Umfragen zeigen eine deutlich gesunkene Hemmschwelle zu Anfeindungen, Beleidigungen und Angriffen gegen Lokalpolitiker*innen. Auch im niedersächsischen Landkreis Gifhorn erleben Kommunalpolitiker*innen Anfeindungen. Engagierte, die solchen Hass schon selbst erlebt haben, machen sich stark für die Unterstützung von Betroffenen.

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Solidarisch mit Betroffenen rechter Gewalt – Jahresrückblick des Opferfonds CURA 2023

Im Jahr 2023 unterstützte der Opferfonds CURA mithilfe seiner Spender*innen Betroffene rechter Gewalt in 81 Fällen mit einer Summe von insgesamt 54.082,25 Euro (Stand Dezember 2023). Die Unterstützungssumme stieg damit, wie auch schon im vergangenen Jahr, weiter an. Die Anzahl der Anträge war im Jahr 2023 so hoch wie nie zuvor seit Bestehen des Opferfonds CURA.

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