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Ausschreibung

Hackathon gegen Antisemitismus: Jetzt bewerben!

Digitaler Antisemitismus nimmt zu – welchen Hack gibt es dagegen? Der Hackathon gegen Antisemitismus 2022 sucht innovative Ideen von Menschen ab 18, um Antisemitismus durch technische Lösungen, rechtsstaatlichen Schutz und digitale Bildungskonzepte zu bearbeiten – jetzt bewerben, um vom 07. bis 09. Juni in Hamburg dabei zu sein!

Jedes Jahr steigen die antisemitischen Straftaten, sowohl online als auch offline und dagegen zu kämpfen ist nicht nur die Aufgabe von Jüd*innen, sondern der gesamten Gesellschaft. Deshalb wollen wir im kommenden Jahr einen dreitägigen Hackathon veranstalten, bei dem Teams aus ganz Deutschland innovative Projekte gegen Antisemitismus* entwickeln: technologisch, juristisch und im Bereich Bildung.

Jenny Havemann, Gründerin des „German Israeli Innovation Networks“  und Wencke Stegemann, Gründerin von „Stories for Tomorrow“ haben dieses Projekt initiiert, damit auch mehr junge Menschen dieses gesamtgesellschaftliche Problem angehen und innovative Lösungen entwickeln.

Wie läuft der Hackathon ab?

Junge Menschen aus ganz Deutschland können sich entweder als Einzelperson (mit einer fertigen Idee oder ohne) oder als Team über die Webseite bewerben. Wer sich als Einzelperson bewirbt, hat die Möglichkeit während zwei Brown Bag Meetings vor dem Hackathon ein Team mit anderen Teilnehmer*innen zu bilden.

Datum: 7.-9. Juni 2022
Location: Hamburg, Deutschland
Teilnehmerzahl: 15-20 Gruppen à 3-5 Teilnehmer
Dauer: der Hackathon geht über drei Tage, täglich von 10.00- 18.00 Uhr, inklusive
Auftaktveranstaltung und Kennenlernen am ersten Abend, sowie eine Preisvergabe und Abschlussveranstaltung am dritten Tag.
Bewerbungsschluss: 15.04.2022

Drei Kategorien für innovative Ideen im Kampf gegen Antisemitismus

Erste Kategorie: „Technologische Lösungen“

Die Teams in diesem Bereich werden die Problematik in den sozialen Netzwerken, im Internet auf Webseiten, öffentlichen Blogs etc., analysieren und mögliche Lösungen technologischer Art erarbeiten. Zum Beispiel: Wie können antisemitische Inhalte gefiltert und dagegen vorgegangen werden?

Zweite Kategorie: „Digitale Bildungskonzepte“

In dieser Kategorie erarbeiten die Teams kostenfreie Lehrmaterialien für Lehrer*innen und Pädagog*innen und Online-Kurse für Schüler*innen. Auch für die Grundschule könnten auf spielerische Art und Weise Bildungsprogramme zur Prävention gegen Antisemitismus entwickelt werden. Möglich sind auch digitale Produkte für Erwachsene und für die außerschulische Bildung.

Dritte Kategorie: „Rechtsstaat und Schutz”

Die Teams bestehend aus (angehenden) Jurist*innen kreieren Änderungsvorschläge von Gesetzen oder stellen eigene Gesetzesentwürfe vor. Auch können neue Vorschläge für die Arbeit in der Strafverfolgung oder Staatsschutz erarbeitet werden.

Ablauf des Hackathons

Alle Teilnehmer*innen schicken ihre Projektidee als Text und kurzes pitch Video über unser Webseite. Bewerbungsschluss ist der 15.04.2022.

Im Anschluss erhalten alle ausgewählten Teams eine schriftliche zusage per E-Mail, dass sie offiziell beim Hackathon dabei sind.

Das Hackathon-Event findet vom 7.-9.6.2022 in Hamburg statt. Alle Teammitglieder sollen dabei sein und ihre Projektidee während des Wochenendes umsetzen. Sie können sich dabei von Jury-Mitgliedern und Expert:innen beraten lassen. Das Projekt, dass die Jury am Ende überzeugt, gewinnt 5.000 Euro. Alle Details gibt es auf der Website des #antisemitismushack2022

Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt den Hackathon gegen Antisemitismus (neben vielen anderen), weil es nie genug gute Ideen gegen Antisemitismus online geben kann.

Viel Spaß bei der Entwicklung von Dingen, die das Internet menschenfreundlicher und antisemitismusfreier gestalten!

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