Schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung von Betroffenen rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer vorurteilsmotivierter Gewalt – das ist das zentrale Anliegen des Opferfonds CURA. In diesem Jahr konnten wir mit insgesamt 169.117,22 Euro Betroffene in 60 Fällen unterstützen (Stand 22.12.2020). Im Fall Hanau bedeutete dies eine finanzielle Hilfe von insgesamt 133.828,59 Euro für über 80 Personen, die von dem rechtsextremistischen Anschlag am 19. Februar 2020 betroffen sind. In 59 weiteren Fällen unterstützte der Opferfonds CURA Betroffene mit einer Summe von 34.288,63 Euro.
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Hassgewalt, eine Berliner Realität – Betroffene berichten (mit Anna)
Jeden Tag werden in Berlin Personen aus menschenfeindlichen Motiven angegriffen oder bedroht. Wer nach einem solchen Gewaltvorfall finanzielle Unterstützung braucht, kann beim Berliner Soforthilfefonds der Amadeu Antonio Stiftung einen Antrag stellen. Anna erzählt, wie der Fonds nach einem Übergriff half.
Ein Ort des offenen Gedenkens – Erinnerungsarbeit am ehemaligen KZ Uckermark
Seit fast 30 Jahren setzt sich die ehrenamtliche „Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.“ gemeinsam mit Überlebenden und Angehörigen dafür ein, die Geschichte des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers zu erforschen und einen selbstorganisierten Ort der Erinnerung weiterzuentwickeln.
Von Haustürgesprächen bis Karawane: Vor Wahlen gibt es kein Sommerloch
Während die AfD vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt an Einfluss gewinnt, organisieren sich Engagierte in der Altmark und im Wendland mit einem klaren Ziel: demokratische Räume verteidigen. Zwischen Dorfplätzen, Haustürgesprächen und einer geplanten Karawane stärken sie Demokratie im ländlichen Raum.



