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Podcast

Podcast: „Antisemitismus im Kunstfeld“

Antisemitismus beginnt nicht bei der Vernichtung von Jüdinnen*Juden, sondern bei der Kultivierung antisemitischer Weltbilder – so auch in der Kunst. Bekannte Künstler wie Joseph Beuys werden in weiten Teilen der Kunstwelt als visionär und revolutionär gefeiert. Beuys‘ naturalistisches, teilweise antimodernes und von Rudolf Steiner geprägtes Weltbild, NS-Personalien in seinem Umfeld und starkes Nationaldenken lassen aber auf einen strukturellen Antisemitismus schließen, der selten kritisch beleuchtet wird.

Die Aufklärung des Antisemitismus ist für die Kunst relevant, denn sie wird dadurch zum wichtigen Kompass für Kulturkritik. Das Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst beschäftigt sich in dem Podcast mit Antisemitismus in der Kunst. Mit dabei: Joseph Beuys, GG5.3 Weltoffenheit und das Konfliktfeld Antikolonialismus und Antisemitismus.

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Ein Podcast vom Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst.

Sprecherin: Jette Kupke
Musik: Phillip Sollmann

Produktionsjahr: 2021
Spieldauer: 45 Minuten

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Pressemitteilung_PMK_2025

Rechte Gewalt auf Rekordniveau: Alle 12 Minuten eine rechte Straftat

Die heute vorgestellten Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) für das Jahr 2025 markieren eine weitere Eskalation: Mit 85.000 Straftaten wurde ein neuer Höchststand erreicht, die Zahl hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Trotz steigender Fallzahlen in anderen Phänomenbereichen entfällt weiterhin mehr als die Hälfte der Taten auf eine rechte Tatmotivation. Die Amadeu Antonio Stiftung warnt vor einem zunehmend enthemmten gesellschaftlichen Klima und einer weiteren Verschärfung rechter Gewalt.

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Interview

Hassgewalt, eine Berliner Realität – Betroffene berichten

Jeden Tag werden in Berlin Personen aus abwertungsideologischen Motiven wie Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus etc. angegriffen oder bedroht. Wer nach einem solchen Gewaltvorfall finanzielle Unterstützung braucht, kann beim Berliner Soforthilfefonds der Amadeu Antonio Stiftung einen Antrag stellen. Esra erzählt, welche Hassgewalt Esra erlebt hat und wie der Fonds half.

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