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Gute Nachrichten

Erste bundesweite Meldestelleantifeminismus-melden.de nimmt Betrieb auf

Großes Transpi auf einer Demo, Text u.a. Rights not rescue. No more Stigma. Sex workers unite. In der Mitte ein roter Regenschirm. © Christoph Löffler, Protest gegen "Marsch des Lebens“, 18.09.2021 in Berlin

Sexistisch, frauenfeindlich, queerfeindlich – Antifeminismus äußert sich vielfältig. In menschenfeindlichen Anfeindungen und Übergriffen, organisierten Angriffen auf Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie als politische Strategie. Die Amadeu Antonio Stiftung dokumentiert, berichtet und sensibilisiert damit für eine unterschätzte Bedrohung unserer Demokratie.

Die Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung hat das erste bundesweite zivilgesellschaftliche Monitoring-Projekt zu Antifeminismus in Deutschland gestartet.

Dazu gehört die Meldestelle Antifeminismus unter www.antifeminismus-melden.de, auf der Sie ab sofort Erfahrungen mit antifeministischen Vorfällen direkt an das Projekt melden können.

Antifeministische Angriffe müssen benannt und sichtbar gemacht werden. Nicht zuletzt, um sie mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihnen entsprechend entgegenzutreten. Die Ergebnisse des bundesweiten Monitorings werden in einem regelmäßigen Lagebild veröffentlicht.

Gleichzeitig wird Betroffenen Beratung angeboten, bzw. auf Beratungsstellen in ganz Deutschland verwiesen, mit denen das Projekt eng zusammenarbeitet. Die Webseite bietet zudem Hintergrundinformationen zu antifeministischen Vorfällen.

Sie können gerne mit uns Kontakt über antifeminismus@amadeu-antonio-stiftung.de  aufnehmen, um weitere Informationen oder Beratung zu Unterstützungsmöglichkeiten zu erhalten.

Die Meldestelle ist Teil des Verbundprojekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ mit dem Gunda Werner Institut und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“  gefördert.

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Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt nicht nur im Juni Projekte, die sich für die Sichtbarkeit queerer Lebensrealitäten stark machen, LSBTIQA+ empowern oder sich öffentlichkeitswirksam gegen Queerfeindlichkeit engagieren. Die Förderung unterstützt dabei insbesondere Initiativen in kleinstädtischen und ländlichen Räumen, die auf anderem Wege wenig Chancen auf finanzielle Unterstützung haben.

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Hintergründe

Rechtsextreme Wahlerfolge bei den Europawahlen – Was jetzt zu tun ist

Die Europawahl und Kommunalwahlen insbesondere im Osten Deutschlands zeigen:

Die Brandmauer ist dort endgültig gefallen und wird auch nicht wieder errichtet. Insbesondere in den Kreisen – ganz egal, ob Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern – ist es kaum noch möglich, Mehrheiten gegen die AfD zu bilden.
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Die Europawahl und Kommunalwahlen insbesondere im Osten zeigen: Die Brandmauer ist endgültig gefallen und wird auch nicht wieder errichtet. In den Kreisen, ganz egal, ob in Sachsen oder MV, ist es kaum noch möglich, Mehrheiten gegen die AfD zu bilden. Die AfD ist, zumindest im Osten, die neue Volkspartei. Alle Spendenskandale, die Veruntreuung öffentlicher Mittel und die Nähe zu autoritären Staaten wie Russland und China, sowie die Einstufungen des Verfassungsschutzes als gesichert rechtsextrem haben dem kaum geschadet. Doch kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, gerade jetzt heißt es gegenhalten!

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