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Brüche der Erinnerung

Brüche der Erinnerung

Produktives Erinnern fördern, Gegenwart besser verstehen

Antisemitismus stellt in Sachsen ein wachsendes Problem dar. Auf verschwörungsideologischen Demonstrationen werden sogenannte „Juden-Sterne“ getragen, Jüdinnen und Juden werden im öffentlichen Raum als vermeintliche Stellvertreter*innen Israels angegriffen. Die meisten antisemitischen Vorfälle in Deutschland haben einen mehr oder weniger offenen Bezug zum Nationalsozialismus. Der sogenannte Post-Shoah Antisemitismus ist auf dem Vormarsch. Das bekannteste Beispiel dieser Art dürfte das Gedenken an die Bombardierung Dresdens im zweiten Weltkrieg sein, für das Rechtsextremist*innen den Begriff des „Bombenholocaust“ verwenden und damit die Verbrechen der Shoah relativieren.


Ein zentrales Motiv für den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland ist vor allem der Wunsch danach, die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands aus der öffentlichen und privaten Erinnerung zu verdrängen. Dieser Abwehr der Erinnerung möchten wir uns gemeinsam entgegenstellen.

Erinnerungsabwehr und Antisemitismus sind immer auch lokale Probleme. Daher möchten wir sie explizit vor Ort stärken. Das Projekt „Brüche der Erinnerung“ unterstützt ihr Projekt bei der Entwicklung einer Handlungsstrategie und der Umsetzung von passgenauen Bildungsformaten.

 

Sie sind an einer Zusammenarbeit interessiert? Hier finden sie weitere Informationen

 

Ihr Kontakt:

 

Benjamin Männel
Fon +49 (0)1520 2031704
benjamin.maennel@amadeu-antonio-stiftung.de

Aktuelles:

Austellung

Wanderausstellung für Schulen in Sachsen

Wir machen uns stark für eine demokratische Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwertig sind und ohne Angst frei leben können. Rechtsextreme Gruppen bedrohen diese Freiheit, indem sie beispielsweise Hass und Gewalt gegen Migrant*innen oder Jüdinnen und Juden sähen. In der Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen ist es uns wichtig, die Zusammenhänge zwischen organisierten rechtsextremen Gruppen oder Parteien und den in der Gesellschaft verbreiteten Einstellungen sichtbar zu machen. Unsere Wanderausstellung buchen.

Darum geht es beim Projekt „Brüche der Erinnerung.“

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen Veranstaltungen entwickeln und durchführen, die die Bedeutung der Erinnerung an den Nationalsozialismus für unsere Gegenwart hervorheben. Besonders wichtig ist uns, für die Kontinuitäten des Antisemitismus zu sensibilisieren. Sie sind in einem lokalen Projekt oder Heimatverein aktiv, das sich mit der Erinnerung an den Nationalsozialismus auseinandersetzt, oder dies in Zukunft tun möchte? Sie sind in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen oder in der Stadt Leipzig tätig? Oder einfach eine engagierte Person, die alleine Veränderungen lostreten möchte? Das Projekt „Brüche der Erinnerung“ stärkt sie in der Auseinanderzog mit Antisemitismus und Erinnerungsabwehr. Wir begleiten politische Bildungsprozesse und helfen Ihnen, Handlungsstrategien im Umgang mit Antisemitismus und Erinnerungsabwehr zu etablieren. Das Angebot richtet sich dabei auch explizit an geschichtsinteressierte Jugendliche!

Unsere Angebote

Sie sind an einer Zusammenarbeit interessiert? Hier finden sie weitere Informationen

 

Erinnerungsabwehr und Antisemitismus sind immer auch lokale Probleme. Daher möchten wir sie explizit vor Ort stärken. Das Projekt „Brüche der Erinnerung“ unterstützt ihr Projekt bei der Entwicklung einer Handlungsstrategie und der Umsetzung von passgenauen Bildungsformaten.
 
Bei uns stehen Sie und Ihre Situation im Mittelpunkt. Wir nehmen uns die Zeit, gemeinsam die Lage vor Ort zu besprechen und passende Lösungen zu finden. Politische Bildung ist für uns eine Brücke zwischen Ihrem Alltag, Ihrer Lebenswelt und unserem Fachwissen. Unsere Bildungsformate sind ideenreich und berücksichtigen Ihre Bedürfnisse und Lebenslagen. Wir arbeiten eng mit Projekten und engagierten Einzelpersonen zusammen, um maßgeschneiderte Kooperationen zu ermöglichen. Dabei nehmen wir uns die Zeit, um den Bedarf Ihres Projekts genau zu verstehen. Unsere Bildungsformate entstehen in einem kreativen Austausch auf Augenhöhe, der Ihre Einrichtung und Situation voll einbezieht.

 

Kontaktieren Sie uns – Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


Benjamin Männel
Fon +49 (0)1520 2031704
benjamin.maennel@amadeu-antonio-stiftung.de

 

Hier finden Sie einige ausgewählte Materialien der Amadeu Antonio Stiftung zu den Themen des Projekts zum nach- und weiterlesen.

Zivilgesellschaftliches-Lagebild-SACHSEN

Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus: Sachsen

Bundesweit nehmen antisemitische Vorfälle im Laufe der vergangenen Jahre deutlich zu. Dieses zivilgesellschaftliche Lagebild gibt exemplarische Einblicke in das Bundesland Sachsen. In Hintergrundgesprächen schildern Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, und Dr. Ruth Röcher, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, ihre Perspektiven auf Antisemitismus.

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