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Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung

Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung

Aktiv gegen Verschwörungsideologien bei Menschen über 40

Verschwörungserzählungen antworten mit autoritären, vereinfachten Lösungsansätzen auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen – und werden somit zur Gefahr für die Demokratie. Auch bei Menschen über 40 Jahren stoßen Verschwörungsideologien auf Resonanz. Um dem entgegenzuwirken, klärt die Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung über antisemitische Verschwörungsideologien auf. In Kooperation mit Verbänden und Organisationen möchte die Fachstelle über 40-Jährige dazu befähigen, einen demokratischen Umgang mit menschenfeindlichen Verschwörungserzählungen zu finden. Den Kooperationspartner*innen steht die Fachstelle mit fachlicher und pädagogischer Expertise zur Seite.

Gefördert durch:

Darum geht es bei der Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung

Aktuelle Studien haben ergeben, dass der Glaube an Verschwörungsideologien weit verbreitet ist: 38,5% der Bevölkerung haben demnach bereits eine manifeste Verschwörungsmentalität ausgebildet. Diese geht mit einer höheren Empfänglichkeit für Verschwörungserklärungen und Demokratiefeindlichkeit sowie einer stärkeren Gewaltaffinität einher. Diese Einstellungen gefährden Minderheiten und die Grundwerte einer offenen und freien Gesellschaft.

Verschwörungserzählungen drängen immer mehr in die Lebensbereiche von Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter ein (Internet, Arbeitswelt, Freizeit, Ehrenamt, etc.). Während zunehmend spezialisierte Bildungsformate, etwa für Mitarbeitende der Polizei und Verwaltung oder für Jugendliche entwickelt werden, gibt es im wichtigen Bereich der allgemeinen Erwachsenenbildung bisher noch wenig Angebote.Dabei ist dieser zentral, um Verschwörungsideologien entgegenzuwirken.

Das Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung möchte Menschen über 40 Jahren dazu befähigen, Verschwörungserzählungen zu erkennen, einzuordnen und zu kritisieren. In Kooperation mit Verbänden und Organisationen setzt die Fachstelle an den Lebenswelten von Menschen über 40 an, um sie dort mit konkreten Bildungsangeboten zu erreichen. Zu unseren Formaten gehören Handreichungen, Diskussionsveranstaltungen, Workshops und Seminare.

Das bietet die Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung an

Workshops und Vorträge

Was macht Verschwörungserzählungen aus? Wie hängen Antisemitismus und Verschwörungsideologien zusammen? Was lässt sich dagegen tun? Die Fachstelle bietet bundesweit Workshops und Vorträge für Erwachsene rund ums Thema Verschwörungsideologien an.

Analyse und Hintergründe

Die Fachstelle beobachtet aktuelle Entwicklungen im Bereich Verschwörungsideologien und Antisemitismus. Um darüber zu informieren, veröffentlicht die Fachstelle ihre Erkenntnisse in Informations- und Bildungsmaterialien – online und offline.

Kooperation und Bildungskonzepte 

Die Fachstelle will gemeinsam mit Organisationen und Verbänden, wie Volkshochschulen, Gewerkschaften, Kirchen, migrantischen Organisationen und Umweltverbänden Formate zur Prävention von Antisemitismus und Verschwörungsideologien bei Erwachsenen über 40 entwickeln und ausprobieren. Wir freuen uns über weitere Kooperationspartner*innen. Schreiben Sie uns gerne an!

News

Podcast

Kontinuitäten des Antisemitismus

In einem zweiteiligen Podcast disktuiert das Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst der Amadeu Antonio Stiftung die Kontinuitäten des Antisemitismus in gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Debatten.

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„Ermordet von Händen von Bösewichten“: Der Mord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke

Am Abend des 19. Dezember 1980 werden der jüdische Verleger Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke in ihrer gemeinsamen Wohnung in Erlangen ermordet. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wurde ein nach dem Ende des Faschismus verübter antisemitischer Mord vor Gericht verhandelt. Eine Reihe von Umständen stellt die Einzeltäter-These jedoch infrage.

Publikationen

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