Get The Trolls Out (2021 – 2022)
Get The Trolls Out (2021 - 2022)
Gegen antireligiöse Hassrede in der Medienlandschaft und den sozialen Netzwerken!
Get The Trolls Out (GTTO) hat antireligiöser Hassrede in der Medienlandschaft und den sozialen Netzwerken den Kampf angesagt. Der Zusammenschluss mehrerer europäischer Organisationen schafft ein Bewusstsein für antireligiöse Motive und Berichterstattung in Europa und will zeigen, wie man „Trolle“ entlarvt und gegen sie angeht. Der internationale Austausch hilft dabei, Narrative nachzuvollziehen und Verschwörungserzählungen zu untersuchen. Gemeinsam entscheiden sich alle beteiligten Partnerorganisationen für ein Fokus-Thema, zu dem dann antisemitische und muslimfeindliche Phänomene in den einzelnen Ländern analysiert werden. Aus den Ergebnissen des Monitorings der Medienlandschaften und der Kommentarspalten in den sozialen Medien entstehen regelmäßig gemeinsame Berichte, Artikel und Leitfäden.
Unsere Partnerschaft mit Get The Trolls Out endete im Jahr 2022. Seitdem sind die Neuen Deutschen Medienmacher, Medienpartner für Deutschland.
Darum geht es bei Get The Trolls Out
Antireligiöse Narrative enden nicht an den Ländergrenzen und lassen sich durch Soziale Medien in Sekunden weltweit verbreiten. Immer wieder tauchen die gleichen antisemitischen oder anti-muslimischen Erzählungen in den verschiedenen Ländern des Projektes auf. Seit 2015 gibt es deswegen Get The Trolls Out (GTTO) unter der Leitung des Media Diversity Instituts (MDI) in London. Gemeinsam mit dem MDI und mit der Unterstützung von sechs Organisationen aus Belgien, Frankreich, Griechenland, Polen, Ungarn und Deutschland ist die Hauptaufgabe im Projekt das Monitoring von antireligiöser Diskriminierung und Hetze im Netz.
Die Partner:innen analysieren hierfür die Medienlandschaft in ihrem Land– etablierte sowie alternative Medien – und sammeln antisemitische, anti-muslimische und anti-christliche Vorfälle. Auch in den sozialen Medien, wie Tiktok, Twitter, Facebook und Instagram halten die Mitarbeitenden nach Inhalten Ausschau, die antireligiöse Hetze und Hass verbreiten oder sogar zu Gewalt aufrufen sollen. Wie aber jede:r selbst in den sozialen Medien Hetz-Kommentare und diskriminierende Äußerungen melden kann, wird z.B. hier für Instagram, Twitter, YouTube und Facebook erklärt.
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