RIAS Niedersachsen
RIAS Niedersachsen ist Anlaufstelle und zivilgesellschaftliches Sprachrohr für Betroffene und Zeug*innen von antisemitischen Vorfällen und dokumentiert diese.
Seit 2015 ist die Amadeu Antonio Stiftung mit einem eigenen Büro in Hannover vertreten. Sie ist über die Stadtgrenzen hinaus im ganzen Land Niedersachsen aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Dabei legt die Stiftung besonderen Wert auf den engen Austausch mit lokalen Partner*innen und Initiativen.
RIAS Niedersachsen ist Anlaufstelle und zivilgesellschaftliches Sprachrohr für Betroffene und Zeug*innen von antisemitischen Vorfällen und dokumentiert diese.
ANTIDOT – engagiert gegen Verschwörungserzählungen war ein Bildungsprojekt der Amadeu Antonio Stiftung Niedersachsen, das sich der Auseinandersetzung von Verschwörungserzählungen widmet. Das Projekt wurde im Jahr 2021 durchgeführt und ist zum Jahresende ausgelaufen.
Dass die Zivilgesellschaft „unter Druck“ steht, ist seit einiger Zeit überall zu hören. Was aber bedeutet es, sich in diesen Zeiten gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu engagieren? Einige der Projekte, die wir 2025 gefördert haben, haben wir gefragt, wie sie auf das Jahr 2025 zurückblicken und was sie sich für 2026 wünschen.
Antisemitismus auf Rekordniveau: 650 Vorfälle dokumentierte RIAS Niedersachsen im Jahr 2024 – so viele wie nie zuvor. Der neue Jahresbericht zeigt erschütternde Einblicke in die Lebensrealität von Jüdinnen und Juden und macht deutlich: Wegschauen ist keine Option.
Senior*innen aus Papenburg und Kirchheim unter Teck lernen in Argumentationstrainings, Falschinformationen und rechtsextreme Stammtischparolen zu entkräften. Sie sind sich einig: Ihre Kinder und Enkel sollen in einer vielfältigen Gesellschaft leben, in der das Miteinander zählt.
Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen
Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen
Insgesamt 131 antisemitische Vorfälle dokumentierte RIAS Niedersachsen 2021.
Darunter sind zwei Angriffe, 11 Bedrohungen, 21 Sachbeschädigungen an jüdischem Eigentum oder Orten der Erinnerung an die Schoa, eine Massenzuschrift sowie 96 Fälle verletzenden Verhaltens.
Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu fördern, die antidemokratischen Tendenzen entschieden entgegentritt.
Dafür unterstützt sie Projekte und Initiativen, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft engagieren, für Minderheitenschutz und die Menschenrechte eintreten und sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus einsetzen.
Besonderes Interesse hat die Stiftung an der Förderung von Initiativen und Projekten, die auf anderem Wege wenig Chancen auf finanzielle Unterstützung haben.
Aktuelle Statistiken und Umfragen zeigen eine deutlich gesunkene Hemmschwelle zu Anfeindungen, Beleidigungen und Angriffen gegen Lokalpolitiker*innen. Auch im niedersächsischen Landkreis Gifhorn erleben Kommunalpolitiker*innen Anfeindungen. Engagierte, die solchen Hass schon selbst erlebt haben, machen sich stark für die Unterstützung von Betroffenen.
In einem dreitägigen Workshop zum Thema Streetdance und Hip-Hop schreiben 17 Jugendliche aus drei ländlichen niedersächsischen Gemeinden eigene Songtexte, erfinden Streetdance-Moves und setzen sich mit Jugendbeteiligung und Rassismus auseinander.
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