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HateShield – Connected Communities

HateShield – Connected Communities

Digitale Schutzräume gegen Rassismus und Hate Speech.

Rassistische digitale Gewalt ist für viele Menschen Alltag: auf Social Media, in Messenger-Gruppen oder Kommentarspalten. Betroffene bleiben damit oft allein: Sie wissen nicht, wie sie reagieren sollen, wo sie Unterstützung finden oder wie sie sich und andere schützen können. HateShield - Connected Communities setzt genau hier an. Das Projekt stärkt rassismusbetroffene Communities in Niedersachsen dabei, eigene digitale Schutzstrukturen aufzubauen, sich gegenseitig zu unterstützen und kollektiv handlungsfähig zu werden.

Was wir tun

HateShield arbeitet community-getragen, peer-basiert und digital:

  • Qualifizierung von Community-Influencer*innen
    Engagierte Personen aus rassismusbetroffenen Communities werden zu digitalen Ansprechpersonen ausgebildet. Sie erwerben Kompetenzen in digitaler Zivilcourage, Community-Management, Moderation, Meldestrategien, digitaler Sicherheit, Selbstschutz und Empowerment – und entwickeln eigene Mikroprojekte für ihre Communities.
     
  • Weiterqualifizierung & Vernetzung von Alumni
    Die bereits im letzten Jahr ausgebildeten Community-Influencer*innen werden durch Masterclasses zu Themen wie Krisenkommunikation, Eskalationsmanagement und Community Leadership weiter gestärkt.
     
  • Aufbau digitaler Community-Schutzräume
    Gemeinsam mit den Communities entstehen moderierte, geschützte Online-Räume. Hier finden Betroffene niedrigschwellige Peer-Unterstützung, Austausch und Orientierung – ohne formale Beratung, aber mit klaren Strukturen und Begleitung.
     
  • Community-getragene Materialien und Maßnahmen
    Bildungsmaterialien, Leitfäden und Konzepte werden partizipativ weiterentwickelt und so gestaltet, dass sie langfristig eigenständig von den Communities genutzt werden können.
     

HateShield versteht sich nicht als Beratungsstelle und übernimmt keine Einzelfallhilfe.
Stattdessen stärken wir kollektive Selbstorganisation, Handlungssicherheit und Community-Ownership. Schutz entsteht dort, wo Communities über Wissen, Ressourcen und stabile Peer-Netzwerke verfügen.

Community-Fonds

Ein zentraler Bestandteil von HateShield – Connected Communities ist der Community-Fonds. Teilnehmende der Ausbildung erhalten die Möglichkeit, niedrigschwellig finanzielle Mittel für eigene Community-Projekte zu beantragen. Voraussetzung ist die Teilnahme/ Mitwirkung an der Qualifizierung als Community-Influencer*in.
 

Der Fonds dient dazu, zielgerichtete Maßnahmen gegen rassistische online Hate Speech und digitalisierte Gewalt innerhalb der eigenen Community umzusetzen – etwa Workshops, Online-Formate, Moderationsarbeit, Awareness-Maßnahmen oder digitale Schutzangebote. Die Vergabe der Mittel erfolgt unbürokratisch und bedarfsorientiert, damit Ideen schnell realisiert werden können.
 

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, für Einsätze als Community-Influencer*in ein Honorar zu erhalten. Damit möchten wir Community-Arbeit als qualifizierte und wertvolle Arbeit anerkennen und dazu beitragen, Engagement nachhaltig abzusichern.

Unsere Bildungsmaterialien

Unser Kontakt:

Symbol-Icon Telefon Mail

Antje Biniek (sie/ihr)

Projektleitung HateShield

hateshield@amadeu-antonio-stiftung.de 

HateShield bedankt sich für die Förderung

News

[Reaktionäre Wende 2025](1)
[Gegenaufklärung 2025]

Longtermismus als Endzeitideologie des Neoliberalismus

Eine vermeintlich zukunftsorientierte Ideologie macht menschenfeindliche Ideen und gefährliche Denkmuster wie soziale Kälte, Eugenik, Abwertung von menschlichem Leben und Überwachung salonfähig. Wie milliardenschwere Tech-Faschisten mit philosophischer Menschenfeindlichkeit die Welt retten wollen.

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Reportage

“Für ein solidarisches Neukölln ohne Nazis und Rassisten”

Nach einer zweijährigen Pause fand am 21. und 22. September 2024 wieder das Festival Offenes Neukölln statt. Motiviert durch die Massendemonstrationen in Reaktion auf die CORRECTIV-Recherchen zum rechtsextremen “Remigrations”-Treffen und alarmiert durch die Erfolge der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg organisierte das Berliner Bündnis Neukölln das zweitägige Festival, um seinen eigenen Beitrag zum Kampf gegen den Rechtsextremismus zu leisten. Denn auch in dem Berliner Bezirk ist Rechtsextremismus und rechter Terror eine ganz konkrete Bedrohung.

Kopie von Better Face Check Than Sorry HP
Rechtsterrorismus

Die extrem rechte Telegram-Szene während des sächsischen Kommunalwahlkampfes 2024 – EFBI Digital Report erschienen

Auf Telegram sind die rechtsextremen Freien Sachsen ein zentraler Akteur, ihre Nachrichten werden breit rezipiert. Auch im Kommunalwahlkampf präsentierten sie sich als übergreifende Bewegungspartei. Sich größer zu machen, als sie sind, gehört aber auch zur Strategie der Kleinstpartei. Der Kommunalwahlkampf der Freien Sachsen ist Schwerpunktthema des neuen Digital Reports der Amadeu Antonio Stiftung und des Else-Frenkel-Brunswik-Institut an der Universität Leipzig.

Projekte für eine digitale Zivilgesellschaft

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Belltower.News

News-Plattform für digitale Zivilgesellschaft und gegen Menschenfeindlichkeit

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Visualising Democracy – für eine demokratische Debattenkultur

Visualising Democracy reagiert auf Desinformation und macht junge Menschen fit, auf Social-Media-Kanälen bewusst, aufgeklärt und schlau zu agieren!
Das Projekt Visualising Democracyl wurde vom März 2022 bis zumMärz 2024 durch die Bundeszentrale für politische Bildung ermöglicht, mit Ablauf der Förderung endete das Projekt.

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Civic.net

Digitale Stärkung der Berliner Zivilgesellschaft gegen Hass im Netz

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