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Unsere Unterstützung

Unsere Unterstützung

Gemeinsam für Vielfalt und gegen Antifeminismus

Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt Menschen und Initiativen, die sich für Geschlechtergerechtigkeit, eine gendersensible Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und gegen Homo- und Trans*feindlichkeit einsetzen. Wir unterstützen Sie mit unserem Erfahrungsschatz, unseren Hintergrundmaterialien sowie finanziell in Ihrem Einsatz für eine demokratische Kultur der Vielfalt!

 

 

Förderung von Initiativen

Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu fördern, die antidemokratischen Tendenzen entschieden entgegentritt. Dafür unterstützen wir getreu unserem Motto "Ermutigen. Beraten. Fördern" Projekte und Initiativen, die sich für eine demokratische Gesellschaft engagieren, für gesellschaftliche Vielfalt und die Menschenrechte eintreten und sich aktiv gegen Antifeminismus, Homo- und Trans*feindlichkeit einsetzen.

 

Die Amadeu Antonio Stiftung berät und unterstützt die Projekte inhaltlich. Gefördert werden Projekte vor allem auch im ländlichen Bereich oder dort, wo es Lücken staatlichen Handelns gibt. Besonderes Interesse hat die Stiftung an der Förderung von Initiativen und Projekten, die auf anderem Wege wenig Chancen auf finanzielle Unterstützung haben.

Förderung

Informationen zu Förderkriterien, Förderschwerpunkten und Auswahlverfahren.

Zum Umgang mit Antifeminismus, Homo- und Trans*feindlichkeit

Sexismus

Flyer zur Erklärung der Diskriminierungsform

#respektcheck

Kurze Antworten auf die gängigsten Vorurteile über Lesben, Schwule und Trans*Personen.

Hintergrundwissen

Die Stiftung bündelt ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Bereich gendersensible Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Diskriminierung aufgrund von sexueller oder geschlechtlicher Identität in ihren Publikationen. Wenn Sie sich engagieren wollen, müssen Sie nicht alles neu erfinden: Sie können auf unsere Analysen, Informationsmaterialien und Handlungsempfehlungen zurückgreifen, um sich fortzubilden und handlungsfähig zu machen. Auch unsere Podcast-Reihe (rechts) informiert über das Thema Gender und rechte Ideologien. 

de:hate Podcast

Unser Podcast klärt in mehreren Folgen über menschenfeindliche Ideologien auf.

Angebote der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus

Fort- und Weiterbildungen zu den Themen:

  • Rechtspopulismus, Neue Rechte, völkische Bewegungen, Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus

  • Erscheinungsformen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homo- und Trans*feindlichkeit

  • Antifeminismus, Geschlechterpolitiken, und –inszenierungen in rechten Bewegungen

  • die Rolle von Geschlecht bei Rassismus, Antisemitismus oder anderen menschenfeindlichen Ideologien

  • Intersektionale Perspektiven: Mehrfachdiskriminierungen und Verknüpfungen von GMF-Facetten untereinander

  • Umgang mit sexistischer, rassistischer, antisemitischer, antifeministischer Hate Speech und geschlechterreflektierende Analyse von Ansprache-Strategien im Social Media Bereich

  • Geschlechterreflektierende GMF- und Rechtsextremismus-Prävention: Auseinandersetzung mit Abwertungen in der pädagogischen Praxis im Kontext der Migrationsgesellschaft

Beratung für Teams und Organisationen

  • Zu konkreten Vorfällen oder präventiv
  • Zur Entwicklung von diskriminierungssensiblen und geschlechterreflektierten Leitbildern und Konzepten
  • Zum Umgang mit Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Antifeminismus

Zusammenarbeit mit

  • Organisationen, Fachkräften und Multiplikator*innen der Jugendhilfe, Schulen, Bildungseinrichtungen und anderen Regelstrukturen
  • Zivilgesellschaft, Kommunen, Verwaltungen, Nachbarschaften und Medien
  • Wissenschaftlichen und universitären Einrichtungen
  • bundesweit zahlreichen fachlichen, zivilgesellschaftlichen und politischen Akteur*innen im Themenfeld

 

Kontaktieren Sie uns gern bei Fragen und Wünschen nach Beratungen, Fort- und Weiterbildungen!

Amadeu Antonio Stiftung
Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus

Novalisstraße 12
10115 Berlin

Telefon: 030. 240 886 12

e-Mail: fachstelle@amadeu-antonio-stiftung.de

 

 

Projekte zu Homo- und Trans*feindlichkeit

Modellprojekt un_sichtbar

Modellprojekt „un_sichtbar – Lesben, Schwule und Trans* in Mecklenburg-Vorpommern. Lebensrealitäten, Ausgrenzungserfahrungen und Widerständigkeiten“ ist ein Modellprojekt des Vereines Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung. Das Projekt soll dazu beitragen, eine Kultur der Selbstbestimmung zu entwickeln und die Selbstorganisation von Schwulen, Lesben und Trans* unterstützen. Neben der zivilgesellschaftlichen Vernetzung im Bundesland sind eine Expertise und eine Ausstellung entstanden.

Expertise

Die Expertise "Ich hab mich normal gefühlt, ich war ja verliebt, aber für die andern ist man anders" Homo- und Trans*feindlichkeit in Mecklenburg-Vorpommern ist die erste umfangreiche Studie zum Thema Homo- und Trans*feindlichkeit für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Lebensgeschichtliche Interviews und eine Studie in lokalen Schulen bieten einen Einblick in Alltagserfahrungen von Lesben, Schwulen und Trans*.

Ausstellung Wir* hier!

Die Ausstellung "Wir* hier! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust" wandert seit Juni 2018 durch Mecklenburg-Vorpommern. Sie lädt dazu ein, sich mit dem Lebensalltag, der Diskriminierung und Verfolgung von LSBT*, mit ihren Überlebensstrategien, Kämpfen und ihrem Alltag in der Region des heutigen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern zu beschäftigen: Von der Zeit des Kaiserreichs bis in die Gegenwart.

Studien, Monitoring, Analyse

Theorie-Praxis-Transfer

Fachaustausch von Praxis und Wissenschaft zu geschlechterreflektierenden Ansätzen

 

In der Wissenschaft lassen sich trotz umfangreicher Untersuchungen der letzten Jahre nach wie vor zahlreiche Leerstellen ausmachen. Es bedarf weiterer Forschungsergebnisse, um neue Praxis entwickeln zu können. Die Fachstelle regt den Dialog zwischen Praktiker*innen und Forscher*innen auf Augenhöhe an. Neben der Initiierung und Anregung neuer Forschung geht es um die gleichberechtigte Reflektion von Kenntnissen und Wahrnehmungen beider Seiten.           

           

       

Diskussion zu Interventionsmöglichkeiten zur
Rechtsextremismusprävention

 

Mit Praktiker*innen und Forschenden aus dem ganzen Bundesgebiet diskutieren wir, was unter genderreflektierender Rechtsextremismusprävention verstanden wird, wie ein Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis von statten gehen kann und welche Qualitätskriterien für die pädagogische Arbeit in diesem Feld anzulegen sind. Dies alles sind erste Schritte in Richtung der Entwicklung und Umsetzung neuer Ansätze der geschlechterreflektierenden Rechtsextremismusprävention.

-> AK Geschlechterreflektierende Rechtsextremismusprävention.

Öffentlichkeitsarbeit

Als zentrales Anliegen sensibilisiert die Amadeu Antonio Stiftung die Öffentlichkeit für das Thema Gender und Rechtsextremismus sowie die Lebenssituation von Lesben, Schwulen und Trans*gender. Wir berichten über ziviles demokratisches Engagement. In Zusammenarbeit mit Engagierten vor Ort benennen wir Problemlagen und Versäumnisse und stellen Handlungsempfehlungen vor. Auf Grundlage unserer Expertise stehen wir im Austausch mit Medien, Politiker*innen, Pädagog*innen und anderen Fachkräften.

Debattenbeiträge und Positionspapiere