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Shalom Deutschland

Shalom Deutschland!

Shalom, du Verbündete:r! Schön, dass du dir die Zeit nimmst.

Du hast uns vielleicht auf einer Litfaßsäule, einem Banner oder Transparent in deiner Stadt entdeckt – vielleicht aber auch im Internet. Wir, das sind die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. Aber worum geht es genau?

 

2021 feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland! Aber die Stimmung wird getrübt. Jüdisches Leben ist bedroht, weil auch in diesem Jahr Antisemitismus fest zum Alltag von Jüdinnen:Juden gehört. Deshalb wollen wir im Rahmen der diesjährigen ,,Bildungs- und Aktionswochen‘‘ ein klares Zeichen gegen Antisemitismus setzten. Wir sagen: Es reicht, Schluss mit den Sonntagsreden! Tun wir endlich wirklich etwas gegen Antisemitismus!

 

Dafür brauchen wir deine Unterstützung! Lass uns zusammen diskutieren, gedenken, lernen und verändern!

 

Wann und wo findet das Ganze statt?
Die Aktionswochen finden rund um den 9. Oktober, dem Jahrestag des Anschlags in Halle (Saale), und den 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome deutschlandweit und online statt.

 

Was wird geboten?
Es wird verschiedenste Veranstaltungen von Podiumsdiskussionen über Theater, Filmaufführungen und Ausstellungen bis hin zu Projektionen antisemitischer Vorfälle geben. Nicht zu vergessen: unsere bundesweite Plakat- und Onlinekampagne: Shalom Deutschland.

 

Wir freuen uns auf dich!

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Neuerscheinung

“Antisemitismus gab es schon immer, gibt es und wird es leider auch weiterhin geben” – Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus 2021

Das Lagebild Antisemitismus liefert eine differenzierte Einschätzung zu aktuellen Strömungen des Antisemitismus. Insbesondere israelbezogener Antisemitismus und antisemitische Verschwörungstheorien haben 2021 an Relevanz gewonnen, aber auch der Post-Shoah-Antisemitismus und der moderne Judenhass stellen weiter eine Bedrohung für Jüdinnen:Juden dar. 

Veranstaltungen

Shalom, ihr Standhaften.

Wir müssen reden, wir müssen diskutieren – was Antisemitismus ist und was wir alle dagegen tun können. Allein schon das Festjahr: Dass wir 1700 Jahre jüdisches Leben feiern können, hat viel mit jüdischer Widerständigkeit zu tun. Denn diese lange Geschichte ist geprägt von Antisemitismus, von Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung. Und auch gegenwärtig ist jüdisches Leben wieder – oder weiterhin (?) – bedroht. 1700 Jahre gibt es also Trotz Alledem.

Die Themenschwerpunkte der Aktionswochen sind deshalb in diesem Jahr:

  • Die lange Geschichte des Antisemitismus
  • Jüdisches Leben und Antisemitismus heute
  • Jüdische Widerständigkeit

Zu den Veranstaltungen der Aktionswochen 2021 kommst du hier: Termine "Aktionswochen gegen Antisemitismus 2021"

Mit über 150 Veranstaltungen in ganz Deutschland sowie einer bundesweiten Plakat- und Online-Kampagne machen die Aktionswochen in den kommenden Wochen auf den alltäglichen Antisemitismus aufmerksam und machen deutlich: Es reicht! Es muss sich gehörig was ändern! Nach den Anschlägen in Halle und Hanau, nach den massiven antisemitischen Ausschreitungen der letzten Jahre im Mai 2021 unter dem Deckmantel der “Israelkritik” und auch nach zahlreichen Versuchen, die Errungenschaften der Antisemitismusbekämpfung rückgängig zu machen und einen Schlussstrich zu ziehen, lautet die Botschaft in diesem Jahr: Ja, wir machen endlich Schluss. Schluss mit Antisemitismus und Schluss mit Shalom Deutschland: mit den Phrasendrescher:innen, die große Sonntagsreden schwingen und sich bei konkreten Handlungen zurückhalten, Schluss mit Goysplainer:innen, die Jüdinnen:Juden erklären, was Antisemitismus ist und auch Schluss mit den Israelkritiker:innen, die angeblich nichts gegen Juden haben, aber Israel von der Landkarte tilgen wollen!

 

Neugierig geworden? Hier gehts zu unseren Plakatmotiven!

Antisemitismus geht uns alle an – egal ob Politiker:in, Jüdinnen:Juden, Antira-Aktivist:innen oder TV-Moderatoren. Nur gemeinsam können wir Antisemitismus bekämpfen. Deshalb sind wir umso dankbarer zu wissen, dass wir in diesem Kampf Verbündete haben. Was sie genau zu dem Kampf gegen Antisemitismus und für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und Perspektiven zu sagen haben, könnt ihr hier nachlesen.

 

Gut zu wissen, dass wir so viele Verbündete im Kampf gegen Antisemitismus auf unserer Seite haben!


Überzeugt euch selbst!

 

Videobotschaften

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Lagebild

Das Lagebild Antisemitismus bündelt zivilgesellschaftliche und jüdische Perspektiven auf Antisemitismus. Es gibt einen detaillierten Einblick in seine unterschiedlichen Erscheinungsformen in Deutschland heute: offen und codiert, physisch und verbal, von rechts, links, aus der Mitte der Gesellschaft wie im Islamismus. Aus dieser Analyse folgen Forderungen, um Antisemitismus nachhaltig zu bekämpfen..

Unser Zivilgesellschaftliches Lagebild ist nun veröffentlicht - zur digitalen Version

 

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Nichts gegen Juden

Gegenargumente zu den häufigsten antisemitischen Klischees – zur einfachen Verwendung im Netz

Tacheles-FB-version-2-1280x720

[Tacheles] – Was ist struktureller Antisemitismus

Wir erklären: Was ist struktureller Antisemitismus? Was haben Verschwörungsmythen mit Antisemitismus zu tun und inwiefern ist verkürzte Kapitalismuskritik antisemitisch? Welche Rolle spielen Codes und Bilder?

Jüdische Quartett Cover

Das Jüdische Quartett

Im Jüdischen Quartett treffen sich Jüdinnen regelmäßig unregelmäßig und diskutieren über G’tt und die Welt: von Kultur und Literatur bis hin zu Fragen von Gesellschaft, Religion, Politik und Privatem. Immer geht es dabei um Jüdisches Leben und viel zu oft muss es um Antisemitismus gehen.

Chronik antisemitischer Vorfälle

Seit 2002 erstellt die Amadeu Antonio Stiftung kontinuierlich eine Chronik antisemitischer Vorfälle. Diese wird auf Basis von Pressemeldungen sowie Informationen von Projekten, Initiativen und Privatpersonen fortlaufend erstellt und aktualisiert. Ziel ist es, die Alltäglichkeit vielfältiger Formen des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland sichtbar zu machen – seien es nun tätliche Übergriffe, Beleidigungen, Vandalismus oder Shoa-Relativierung bzw. deren Leugnung.

09.11.2022Flensburg

Synagoge erhielt Bombendrohung

Am Donnerstagnachmittag erhielt die jüdische Gemeinde an der Friesischen Straße in Flensburg eine telefonische Bombendrohung. Bei einer Durchsuchung konnten keine…

Quelle: shz

Unsere Partner:innen

Die bundesweiten Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung finden in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum statt.

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