Über 240.000 Menschen – Übergabe der Petition „AfD will uns zerstören: Lasst das nicht zu!“
Berlin, 30.012026: Die Amadeu Antonio Stiftung hat heute eine bundesweit unterstützte Petition stellvertretend an Felix Döring (SPD) übergeben. Mehr als…
Berlin, 30.012026: Die Amadeu Antonio Stiftung hat heute eine bundesweit unterstützte Petition stellvertretend an Felix Döring (SPD) übergeben. Mehr als…
35 Jahre nach dem rassistischen Mord an Amadeu Antonio zieht die nach ihm benannte Amadeu Antonio Stiftung eine kritische Bilanz:…
Die AfD-Fraktion im Bundestag hat einen Antrag mit dem Titel „Staatliche Finanzierung der Amadeu Antonio Stiftung aus Bundesmitteln beenden“ eingebracht, mit dem sie der Demokratie-Stiftung sämtliche staatlichen Fördermittel entziehen will. Der Antrag, der am Mittwochabend, dem 12. November, im Bundestag behandelt wird, markiert damit vorerst den Höhepunkt einer jahrelangen Diffamierungskampagne gegen die Stiftung.
Noch nie fanden in Deutschland so viele Christopher Street Days (CSDs) statt wie im Jahr 2025 – insgesamt 245 – und gleichzeitig war die Zahl rechtsextremer Angriffe auf diese Veranstaltungen so hoch wie nie zuvor. Die Amadeu Antonio Stiftung veröffentlicht ihren ersten Sicherheitsreport „Queerfeindlichkeit sichtbar machen“, der erstmalig umfassend dokumentiert, wie massiv, organisiert und strategisch Rechtsextreme auch 2025 gegen CSDs mobilisieren.
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 nimmt die Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland weiter dramatisch zu. Für Jüdinnen und Juden bedeutet das eine massive Bedrohung ihrer Sicherheit – und ein Leben, das zunehmend von Unsichtbarkeit geprägt ist. Ohne zivilgesellschaftliches Engagement lässt sich Antisemitismus nicht wirksam bekämpfen. Die Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung und des Anne Frank Zentrums setzen hier an und geben vielfältigem Engagement ein Zuhause. Unter dem Motto „Jetzt du! Wir zusammen.“ startet am 6. Oktober eine bundesweite Plakatkampagne, die deutlich macht: Jede und jeder kann Verantwortung übernehmen und Antisemitismus etwas entgegensetzen – im Alltag, im Netz und im öffentlichen Raum.
Die Ausschreibung für den Amadeu Antonio Preis 2025 ist gestartet: Anlässlich des 35. Todestags von Amadeu Antonio sollen am 18. November 2025 in Eberswalde Projekte gewürdigt werden, die sich mit Rassismus auseinandersetzen und für Menschenrechte und Diversität eintreten. Eine Jury entscheidet über den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis und zwei weitere mit je 1.000 Euro dotierte Preise.
Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen dokumentiert mit 392 Meldungen einen neuen Höchststand antisemitischer Vorfälle in Thüringen. Die Gesamtzahl…
In einer Woche, am 26. Juni, feiert die UNO ihr 80-jähriges Bestehen. Nicht nur ein Grund zum Feiern. Seit den…
Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen dokumentierte im Jahr 2024 insgesamt 650 antisemitische Vorfälle – ein Anstieg um 86…
Berlin, 13. Juni 2025. Die jüngsten Angriffe Israels auf iranische Atomanlagen und die angekündigten Vergeltungsschläge des iranischen Regimes lassen die…
Brennende Regenbogenflaggen, Hitlergrüße – die Bilder von Christopher Street Days in Bautzen, Wismar und Leipzig haben im letzten Jahr viele…
Die Amadeu Antonio Stiftung warnt zum Start der diesjährigen CSD-Saison vor einer zunehmenden Bedrohungslage durch rechtsextreme Gruppen. Im Jahr 2024…
Leipzig, 23. Mai 2025 – Es ist Zeit, genau hinzusehen. In vielen ostdeutschen Regionen geraten demokratische Strukturen unter Druck: rechte…
Die Zahl rechtsextremer Straftaten in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Laut der Amadeu Antonio Stiftung entsteht ein flächendeckender Gefahrenherd, der die demokratische Grundordnung und den sozialen Frieden massiv bedroht. Der gesellschaftliche Umgang mit rechter Gewalt bleibe vielfach unzureichend – mit gravierenden sicherheitspolitischen Folgen.
Noch vor wenigen Jahren waren rechtsextreme Erzählungen am gesellschaftlichen Rand zu finden. Mittlerweile werden sie an vielen Stellen als vermeintlich valide Argumente gegen die Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe von trans* und nicht-binären Personen wiedergegeben. Durch den Einsatz trans*feindlicher Argumente gelingt es rechtsextremen Akteur*innen in der gesellschaftlichen Mitte und innerhalb demokratischer Parteien Anschluss zu finden. Dadurch wird dem Erstarken von Antifeminismus, Verschwörungsideologien und rechtsextremen Strömungen Vorschub geleistet.
Die Amadeu Antonio Stiftung begrüßt die längst überfällige Einstufung der AfD als “gesichert rechtsextrem”. „Die Entscheidung des Verfassungsschutzes bestätigt, was…
Wie gedenken wir rechter Gewalt in Deutschland? Orte wie Hanau, Halle, München, Dortmund, Solingen oder Nürnberg stehen für brutale rechtsextreme,…
Die Bundesregierung hat in ihrer heute veröffentlichten Antwort auf die Kleine Anfrage der Unionsfraktion mit dem Titel „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ klar Stellung bezogen: Gemeinnützige Organisationen übernehmen keine politischen Entscheidungsfunktionen, bilden keine „Schattenstrukturen“ und setzen keine staatlichen Mittel für politische Proteste ein.
Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD bieten eine entscheidende Gelegenheit, zentrale Maßnahmen zum Schutz der Demokratie und zur Stärkung der Zivilgesellschaft verbindlich zu verankern. Die Amadeu Antonio Stiftung fordert die künftige Bundesregierung auf, den Einsatz der Zivilgesellschaft nicht nur anzuerkennen, sondern aktiv zu unterstützen.
Heute startet die bundesweite Anlaufstelle „Beratungskompass Verschwörungsdenken“. Sie steht allen Betroffenen und Ratsuchenden offen. Die Beratungsstelle ist Teil eines gemeinsam…
Nur zwei Tage vor der Bundestagswahl hat die Unionsfraktion mit einer kleinen Bundestagsanfrage unter dem Titel „Politische Neutralität staatlich geförderter…
Berlin, 29. Januar 2025 – Angesichts der bevorstehenden Beratungen im Deutschen Bundestag in dieser Woche fordert ein breites Bündnis von…
Im Superwahljahr 2024 kommt es erneut zu einem alarmierenden Anstieg geflüchtetenfeindlicher und migrationskritischer Narrative in Politik und Öffentlichkeit. Nicht nur die zum Teil offen feindselig geführten Debatten über die Unterbringung von Geflüchteten in Berlin verdeutlichen, wie Schutzsuchende instrumentalisiert werden, um politische Macht- und Verteilungskämpfe zu befeuern. Gewaltvolle Worte führen letzten Endes immer wieder zu gewaltvollen Taten und haben damit ganz direkte Auswirkungen auf Betroffene. Die Amadeu Antonio Stiftung macht mit ihrer Kampagne „BerlinZeigtCURAge“ auf diese aufmerksam und ruft zu Solidarität und Unterstützung von Betroffenen geflüchtetenfeindlicher Gewalt und Diskriminierung aufmerksam.
Die Amadeu Antonio Stiftung begrüßt in weiten Teilen die heute vom Deutschen Bundestag ver-abschiedete Resolution “Nie wieder ist jetzt: Jüdisches Leben in Deutschland schützen, bewahren und stärken”. Ein Jahr nach dem 7. Oktober und damit einem Jahr des Rekordhochs von Judenhass in Deutschland ist die Resolution das lange überfällige Bekenntnis zum Schutz jüdischen Lebens, das Jüdinnen und Juden schmerzlich vermissen.
Dresden, 6.11.2024: Am Mittwochabend wurde im Kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen. Für ihr besonderes…
Lücken im Versorgungssystem: Perspektiven der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt Am 15. November 2024 findet erstmals der Fachtag „Opferschutz…
Mit der deutschlandweiten Plakatkampagne “Terror gegen Juden” wollen die Aktionswochen gegen Antisemitismus auf die lange Kontinuität antisemitischen Terrors aufmerksam machen, der seit dem 7. Oktober 2023 wieder im öffentlichen Raum omnipräsent ist. Die Kampagne hängt in mehr als 80 Städten deutschlandweit, mehr als 3.000 Plakate intervenieren im Stadtbild. Die traurige Bilanz: abgerissene Plakate, Schmierereien, Beleidigungen und Veranstaltungen unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen.
In Berlin gehört es für viele Menschen zum Alltag, rechte Angriffe, Bedrohungen und Ausgrenzungen zu erleben. In diesem Jahr haben die Berliner Register bereits im Oktober 1000 rechte und diskriminierende Vorfälle mehr als im gesamten Jahr 2023 erfasst. Sowohl die Registerstellen als auch die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus beschreiben zudem ein Erstarken rechter Jugendkultur. Es wird deutlich: Berlins Straßen sind nicht sicher, alltäglich finden Bedrohungen und Angriffe statt. Dies zeigt klar, dass Schutzräume für Betroffene im öffentlichen Raum in Berlin dringend notwendig sind. Zivilcourage muss gefördert und unterstützt werden!
In der Debatte um ein angestrebtes Verbotsverfahren gegen die AfD appelliert die Amadeu Antonio Stiftung an Bund und Länder, sich nicht allein auf das langwierige Verfahren zur Prüfung der Verfassungswidrigkeit der AfD zu verlassen. Ein Parteiverbot würde viel zu spät kommen, um der wachsenden Bedrohung durch den parteiförmigen Rechtsextremismus als alleiniges Mittel etwas entgegenzusetzen. Die Stiftung fordert deshalb eine entschlossene Auseinandersetzung mit der AfD auf allen politischen Ebenen.
Nach der Zäsur des 07. Oktober 2023 und dem enormen Anstieg der antisemitisch motivierten Straftaten im letzten Jahr ist jüdisches Leben gefährdeter denn je. Der grassierende Antisemitismus zeigt sich nicht nur in Gedanken, sondern führt vermehrt zu Taten, zu Terror. Die Amadeu Antonio Stiftung und das Anne Frank Zentrum antworten auf diese Zustände mit den 21. Aktionswochen gegen Antisemitismus.
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