Mahnmal zur Deportation demoliert
In der Nacht zum 3. November demolieren in Berlin-Kreuzberg bislang unbekannte Täter eine Gedenktafel des Mahnmals zur „Deportation nach Theresienstadt“.…
Seit 2002 dokumentiert die Amadeu Antonio Stiftung kontinuierlich antisemitische Vorfälle in Deutschland und veröffentlicht diese seit 2008 in der vorliegenden Chronik. Wir erfassen hierbei Vorfälle auf der Basis von Pressemeldungen sowie durch Informationen von Initiativen und Projekten. Die Chronik hat das Ziel, die Frage „Was ist Antisemitismus?“ ganz praktisch anhand von Beispielen zu beantworten, indem die Alltäglichkeit vielfältiger Formen des Antisemitismus sichtbar gemacht wird.
Die Vorfälle werden in konkrete Vorfalltypen eingeordnet, die Definitionen dieser sind hier nachzulesen. Die Einordnung der gelisteten Fälle erfolgt auf Basis der Arbeitsdefinition von Antisemitismus, die die International Holocaust Remembrance Alliance 2016 verabschiedet hat. Die vorliegende Chronik erhebt hierbei keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Alle Spotlights der Chronik antisemitischer Vorfälle findest du hier:
Du möchtest einen antisemitischen Vorfall melden?
Antisemitische Schmierereien an einer Hauswand bemerkt? Jemand wurde antisemitisch beleidigt? Eine Person wurde angegriffen, weil sie Kippa trägt?
Melde den Vorfall der Meldestelle RIAS (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus) unter https://report-antisemitism.de/report/.
Du möchtest etwas gegen Antisemitismus tun & antisemitische Vorfälle sichtbarer machen?
Handlungsmöglichkeiten findest du in unserem Flyer „Wie du dich gegen Antisemitismus engagieren kannst“.
Hier findest du zudem eine Auswahl antisemitischer Vorfälle aus dem Jahr 2025 als PDF-Datei zum herunterladen:
Du bist von Antisemitismus betroffen oder möchtest einer betroffenen Person helfen?
OFEK ist die erste Anlaufstelle, an die du dich wenden solltest, wenn du selbst von Antisemitismus betroffen bist oder einer Person helfen willst, die betroffen ist. Alle Infos findest du hier.
In der Nacht zum 3. November demolieren in Berlin-Kreuzberg bislang unbekannte Täter eine Gedenktafel des Mahnmals zur „Deportation nach Theresienstadt“.…
Am 24.10. werden in Berlin-Lichtenberg an verschiedenen Orten antisemitische Schmierereien entdeckt. In der Nähe des S-Bahnhofs Lichtenberg sind ein Verteilerkasten…
Am Donnerstag, den 29. September, beschimpfen Schüler Mitarbeiterinnen der Stiftung Jüdisches Museum Berlin aufs Schlimmste. Die Mitarbeiter haben im Rahmen…
In der Gedenk- und Mahnstätte des KZ-Außenlagers Wöbbelin reißen Unbekannte fünf Holzstelen aus der Verankerung und beschädigen eine als Symbol…
Zwischen dem 28. und 31. Juli beschmieren Unbekannte das Eingangstor des KZ-Häftlingsfriedhofs in Flößberg mit Hakenkreuzen und einer antisemitischen Parole.…
In Berlin-Charlottenburg wird am Abend des 17. Juni ein Paar antisemitisch beschimpft. Aus einer Gruppe von fünf Personen heraus spuckt…
Unbekannte werfen in der Nacht zum 18. Mai zwei Blumenkübel in den Gedenkpavillon des Ehrenfriedhofs für die Opfer des KZ…
In der Nacht zum 21. April beschmieren drei junge Erwachsene 30 Grabsteine des jüdischen Friedhofs mit nationalsozialistischen Symbolen in gelber…
In der Nacht vom 31. März auf den 1. April beschmieren Unbekannte das Denkmal auf dem Ehrenfriedhof des früheren KZs…
In einer zum Thema Nationalsozialismus durchgeführten Klassendiskussion in Berlin-Spandau erklären am 27. Februar einige Berliner Polizeischüler sie wollen „nicht dauernd…
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