Forschung, Wissenschaft und Praxistransfer
Wissen ausbauen: Ihre Spende für Forschung, Wissenschaft & Praxistransfer
Forschung, Wissenschaft & Praxistransfer
Um gegen Rechtsextremismus und menschenfeindliche Haltungen und Gewalt erfolgreich arbeiten zu können, ist es wichtig, diese Phänomene zu verstehen: Was steckt hinter Abwertungsmechanismen, Ideologien der Ungleichwertigkeit und konzertierten Hassaktionen im Netz? Wie haben sich Antisemitismus, Rassismus und andere Diskriminierungsformen entwickelt, und wie wandeln sie sich und wirken sie aktuell? Welche Gegenstrategien sind erfolgreich und warum?
Daher ist es ein Schwerpunkt der Stiftung, den Forschungsstand zu diesen Themen voranzutreiben und Lücken im wissenschaftlichen Diskurs mit eigener Forschungsarbeit zu schließen.
Wichtig ist, dass die wissenschaftliche Arbeit der Stiftung einen engen Praxisbezug hat und zur Entwicklung nachhaltiger Handlungsstrategien für die demokratische Zivilgesellschaft beiträgt.
Themenschwerpunkte
Analysen zu aktuellen Erscheinungsformen von Rechtsextremismus
Die Stiftung erstellt Analysen zu aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus: Dazu zählt etwa der Antifeminismus zum Beispiel im Bezug zur Corona-Pandemie. Außerdem forscht die Stiftung seit langem zu Verschwörungsideologien, zu Reichsbürger:innen, QAnon oder völkischen Siedlungen. und entwickelt Materialien für den Umgang damit in Jugendarbeit, Schule und Kommune.
Rechte Medienstrategien u.a. unterrepräsentierte Themen – das Projekt de:hate
Die Stiftung monitort und analysiert rechte Medienstrategien im Web 2.0 und Darknet und nimmt sich wissenschaftlich wenig beforschter Themen wie Gewalt gegen Obdachlose oder Rassismus in der Polizei an. Das Projekt de:hate stellt seine Analysen zu menschenfeindlichen oder antidemokratischen Kommunikationsstrategien und Aktionsformen im Web 2.0 in regelmäßigen Monitoringberichten vor.
Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena
Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung hat sich in wenigen Jahren mit seinen Analysen, Veranstaltungen und der Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung "Wissen schafft Demokratie" zu einem Expertisezentrum in Deutschland und Europa entwickelt.
Aktuelles
Perspektiven verstehen. Die umkämpfte Geschichte des Nahostkonflikts
Wie gelingt es, unterschiedliche Sichtweisen auf den Nahostkonflikt wahrzunehmen, einzuordnen und konstruktiv mit ihnen umzugehen? Die neue Handreichung „Perspektiven verstehen. Die umkämpfte Geschichte des Nahostkonflikts“ der Berliner Aktionswochen gegen Antisemitismus versucht dabei zu helfen.
Good Gaming Support: Neues Beratungsangebot für Betroffene von Hass im Gaming
Gaming ist für viele Menschen Hobby, Community, Wettkampf – oder einfach ein Ort zum Abschalten. Doch Gaming-Räume können auch zur Belastung werden: Hass in Spiele-Chats, Debatten dominierende toxische Communities oder eine laute Minderheit von Rechtsextremen, die die Gaming-Kultur gezielt instrumentalisiert. Genau hier setzt Good Gaming Support an.
Factsheet: Gaming und Online-Radikalisierung
Gaming ist weit mehr als reine Freizeitbeschäftigung: Es ist ein globaler Kultur- und Sozialraum, in dem sich Millionen Menschen vernetzen, Identitäten aushandeln und Gemeinschaften bilden.
IDZ – Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft
Das Institut realisiert u.a. Forschungsprojekte zur Förderung der demokratischen Kultur
Massive rechtsextreme Landnahme in Thüringen – Kurzanalyse liefert erste Erklärungsansätze
Nach dem Sieg der AfD bei den Landtagswahlen in Thüringen am vergangenen Sonntag fragen sich nun viele, wie es dazu kommen konnte. Die Kurzanalyse des unserer Kolleg*innen des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) liefert erste Erklärungen.




