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Pressemitteilungen

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Corona-Hetze ist kein deutsches Phänomen: Ganz Europa kämpft mit Verschwörungserzählungen von Rechtsaußen und rechtem Terror

Antisemitische Verschwörungserzählungen haben sich im Zuge der Corona-Pandemie über den gesamten europäischen Kontinent verbreitet. Der Trend zu einer dezentralen, aber vernetzten internationalen rechtsterroristischen Szene setzt sich fort. Zu diesen Ergebnissen kommt der europaweite Bericht „State of Hate – Far Right Extremism in Europe“, den die Amadeu Antonio Stiftung gemeinsam mit dem HOPE not Hate Charitable Trust aus Großbritannien und der Schwedischen Expo Foundation veröffentlicht hat.

16.02.2021

Amadeu Antonio Stiftung warnt vor rechtsterroristischen Online-Subkulturen: Jugendliche finden online leicht Einstieg in gewaltbereite Szenen

“Er hat sich im Internet radikalisiert” – was heißt das eigentlich, wenn wir das über rechtsextreme Attentäter sagen? In plattformübergreifenden Online-Netzwerken hat sich eine rechtsterroristische Subkultur entwickelt, die popkulturelle Elemente adaptiert und sich eigener Codes, Bilder und Sprache bedient. Vor allem Jugendliche finden über diese Netzwerke den direkten Weg in eine gewaltbereite Szene, ohne zuvor persönliche Kontakte zu Rechtsextremen zu haben. Das ergibt die Analyse „Rechtsterroristische Online-Subkulturen – Analysen und Handlungsempfehlungen“ der Amadeu Antonio Stiftung.

11.02.2021 PDF

Szene der Corona-Maßnahmen-Gegner radikalisiert sich rasant – offener Antisemitismus normalisiert sich

In den letzten Monaten ist eine Normalisierung von Antisemitismus und eine Radikalisierung der Corona-Maßnahmen-Gegner zu beobachten. Diese Entwicklungen sind eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und zugleich eine gesundheitspolitische Gefahr. Die Amadeu Antonio Stiftung fordert deshalb, Deradikalisierung und Antisemitismusprävention als Teil des Infektionsschutzes zu verstehen.

24.11.2020 PDF

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