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Autor: Gefördertes Projekt

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Von Haustürgesprächen bis Karawane: Vor Wahlen gibt es kein Sommerloch

Während die AfD vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt an Einfluss gewinnt, organisieren sich Engagierte in der Altmark und im Wendland mit einem klaren Ziel: demokratische Räume verteidigen. Zwischen Dorfplätzen, Haustürgesprächen und einer geplanten Karawane stärken sie Demokratie im ländlichen Raum.

LAMSA_Beitragsbild

Mund aufmachen – eine Kampagne gegen Rassismus in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt spitzen sich rechtsextreme und rassistische Bedrohungen zu. Mit der Kampagne „Mund aufmachen“ steuert das Netzwerk Migrantenorganisationen in (LAMSA) dem sichtbar entgegen – durch Aufklärung, öffentliche Präsenz und Ermutigung zum solidarischen Handeln.

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Mehr als Party: Festivals feiern Vielfalt und Solidarität auf dem Land

Auf Dorfplätzen, Brachflächen, in ehemaligen Waldbädern oder stillgelegten Industriegeländen entstehen in vielen ländlichen Regionen in diesem Sommer Festivals, die weit mehr sind als Musikveranstaltungen. Sie verbinden Partystimmung und Do-It-Yourself-Atmosphäre mit einer klaren Haltung gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

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Was tun gegen Nazi-Terror in der Nachbarschaft?

Die neue Handreichung „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist“ des Bundesverbands Mobile Beratung (BMB) gibt Tipps an die Hand, die darüber aufklären, was zu tun ist, wenn Rechtsextreme in der Nachbarschaft sichtbar werden. Wir haben die Publikation mit einer Projektförderung unterstützt. 

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Zwischen Angriff und Engagement: Der Kampf um Demokratie in Fulda

In Fulda engagieren sich die Vereine „Fulda stellt sich quer e.V.“ und „Welcome In! Fulda e.V.“ für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Rechtsextremismus. Trotz wachsender Bedrohungen, politischer Angriffe und Einschüchterungsversuche schaffen sie Räume für Begegnung und Teilhabe und zeigen, wie eine starke Zivilgesellschaft auch unter zunehmendem Druck wirkt.

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Zwischen Wahlkampf und Einschüchterung: Demokratiearbeit in Rheinland-Pfalz

Vor der Landtagswahl am 22. März 2026 gewinnt die AfD in Rheinland-Pfalz an Zustimmung – und an Präsenz im ländlichen Raum. Mit neuen Treffpunkten und strategischer Vernetzung versucht sie, sich dauerhaft zu verankern. Doch vielerorts formiert sich Widerstand: Engagierte verteidigen demokratische Räume – oft unter wachsendem Druck.

Mut aus dem Koffer
Gefördertes Projekt

Bildungsarbeit gegen Rassismus neu gedacht: Mut aus dem Koffer

In Brandenburg sind immer mehr Menschen von rassistischen Angriffen und Ausgrenzung betroffen. Rassistische Äußerungen auch in Schulen und Jugendtreffs in Cottbus nehmen zu. Cottbuser Fachkräfte haben nun einen Anti-Rassismuskoffer entwickelt, der Kinder und Jugendliche sensibilisiert und Ausgrenzungen entgegenwirkt.

Druck auf Zivilgesellschaft
Gefördertes Projekt

Druck auf die Zivilgesellschaft: Aufgeben ist keine Option

Dass die Zivilgesellschaft „unter Druck“ steht, ist seit einiger Zeit überall zu hören. Was aber bedeutet es, sich in diesen Zeiten gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu engagieren? Einige der Projekte, die wir 2025 gefördert haben, haben wir gefragt, wie sie auf das Jahr 2025 zurückblicken und was sie sich für 2026 wünschen.

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Hier wirkt deine Spende

Menschenwürde verteidigen: Hier macht deine Spende einen echten Unterschied!

Die demokratische Zivilgesellschaft steht bundesweit unter Druck, Angriffe und Diffamierungen haben sich in 2025 weiter zugespitzt. Engagierte Menschen bleiben trotzdem stabil und kämpfen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus – für die Werte des Grundgesetzes und eine lebendige Demokratie. Die Amadeu Antonio Stiftung fördert und unterstützt sie dank zahlreicher Spender*innen.

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Gefördertes Projekt

Was tun gegen die Geschichte vom jüdischen Gottesmord?

Die Initiative Critical Classics setzt sich mit dem Antijudaismus in einem der meistgespielten Oratorien auseinander. Nun legt sie eine Neufassung der Johannes-Passion vor, die kontextualisiert und Stereotype vermeidet.

Theater Mühlstraße
Gefördertes Projekt

Vom Fallen und Fallen lassen: Ein Theaterkollektiv trotzt Alltagskrisen

Wie gehen wir mit Einsamkeit und Stress um? Wie können wir gut zusammenleben, obwohl wir orientierungslos, depressiv und belastet sind? Das Dienstagabendselbsthilfetheaterkollektiv sucht nicht nur auf den Bühnen von Gera, Leipzig und Chemnitz nach Antworten.

Königsdorf
Gefördertes Projekt

„Königsdorf rückt zusammen“ – Ein Dorf findet neue Wege des Miteinanders

Die Initiative „Königsdorf rückt zusammen“ setzt der wachsenden Spaltung in ihrem Dorf positive und verbindende Erfahrungen entgegen. Mit einem Dorffest gelang es, Menschen zusammenzubringen, die bisher wenig Berührungspunkte hatten. Die Menschen aus dem Dorf beteiligten sich mit eigenen Ideen und packten mit an. Entstanden sind neue Netzwerke und Anknüpfungspunkte für künftiges Engagement.

Gruppenbild_algerische Vertragsarbeiter_Mohamed Kecheroud und Oral-History-Forschungsstelle der Universität Erfurt
Gefördertes Projekt

Nach 50 Jahren: Gedenken an rassistische Hetzjagd auf Vertragsarbeiter in Erfurt

Am 10. August 1975 jagten bis zu 300 DDR-Bürger*innen algerische Vertragsarbeiter durch die Erfurter Innenstadt und verletzten einige schwer. 50 Jahre später erinnerten Betroffene und Erfurter*innen an die Ereignisse. In der Öffentlichkeit spielt die Auseinandersetzung mit rassistischer Gewalt in der DDR weiterhin kaum eine Rolle. Die Auseinandersetzung mit rassistischer Gewalt findet auch Jahrzehnte später viel zu selten statt.

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Gefördertes Projekt

25 Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano: Warum Erinnern politisch ist

Wie lebt man weiter nach einem brutalen rassistischen Mord – als Familie, als Community, als Stadt? 25 Jahre nach dem Tod von Alberto Adriano versammeln sich in Dessau Menschen zum Gedenken, zum Protest – und zum politischen Handeln. Der Text erzählt von Trauer und Wut, von Engagement und Erinnerung, von der Frage „Warum Alberto Adriano?“ – und davon, warum diese Frage uns alle angeht.

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Gefördertes Projekt

Über den Tellerrand hinaus: Solidarische Vernetzung gegen Rechtsextremismus von Nürnberg nach Südthüringen

Die Nürnberger Initiative „Vernetzung gegen Rechts“ knüpft Kontakte zu Initiativen in Südthüringen und zeigt so, wie wichtig Solidarität und Austausch zwischen der Großstadt und ländlichen Räumen sind. Dabei setzen sie auf gemeinsame Aktionen, Begegnungen und gegenseitiges Zuhören, um überregionale Netzwerke im Kampf gegen Rechtsextremismus zu stärken.

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Interview

Feindbild Demokratie – wie Rechtsextreme die Zivilgesellschaft angreifen

Rechtsextreme Drohungen, politische Diffamierung und gestrichene Fördergelder – am Beispiel des Vereins „Buntes Meißen“ zeigt sich, wie massiv der Druck auf zivilgesellschaftliches Engagement in Ostdeutschland wächst. Warum der Einsatz für Demokratie heute mutiger denn je sein muss, liest du hier.

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Befreiungsparty statt Opfermythos: “Wer nicht feiert, hat verloren!”

Seit fast 20 Jahren betrauern Neonazis in einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern das Ende des Dritten Reiches. Kurz vor Kriegsende hatten sich in der Kleinstadt mehrere hundert Frauen, teils mit ihren Kindern, selbst umgebracht. Die Amadeu Antonio Stiftung hat die Gegenveranstaltung des Aktionsbündnisses 8. Mai gefördert, um den Rechtsextremen nicht die Deutungshoheit über die Geschichte zu überlassen.

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