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Autor: Gefördertes Projekt

Pride Parade 2020

„Wir brauchen mehr Solidarität“

Laura Mench kann ihre Wohnung nicht mehr verlassen, zu groß ist die Gefahr für die junge Journalistin mit eingeschränkter Atemmuskulatur, sich mit Corona zu infizieren. Was sie fassungslos macht: der aufflammende Hass in Zusammenhang mit der Corona Berichterstattung. Sie nutzt die diesjährige Pride Parade um ihrem Unmut Raum zu geben und um ihr Unverständnis gegenüber Verschwörungsmythiker*innen auszudrücken.

Screenshot von Wendemigra.de

Es gibt nicht die eine Geschichte

Hoffnung, Einheit und Freiheit – Die deutsche Wende war für viele Ost- und Westdeutsche ein mit neuen Gemeinschaftsgefühlen verknüpftes historisches Ereignis. Viele Menschen kamen bei den Montagsdemonstrationen auf den Straßen zusammen, Rufe wie „Wir sind ein Volk“ wurden laut. Aber wer gehörte zu diesem Volk dazu? Und wer nicht?

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Gute Nachrichten

Geförderte Projekte 2020: Umdenken statt Querdenken

Ein herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu: Wir wurden erschüttert und gefordert. Mut machten uns knapp 120 tolle Projekte, die wir mit Hilfe unserer Spender*innen unterstützen durften.

Ein bunter Autokorso mit politischen Botschaften gegen rechtsextreme Proteste fährt über die B96.

Paradiesvögel statt Reichsadler

Mit einem Autokorso setzten Engagierte ein Zeichen gegen Corona-Demos in der Lausitz – und wurden zur Hassfigur einer ganzen Region.

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Willst du mir vorlesen?

Die Lesepat*innen der Initiative „Ein Quadratkilometer Bildung“ in Neubrandenburg gehen regelmäßig in Kindergärten und Schulen, bringen Bücher mit und lesen den Kindern daraus vor. Ihr Motto: „Kein Kind darf verloren gehen“. Ein Austausch über Generationen hinweg, gegen Segregation und Ausgrenzung.

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Jeder ist bei uns willkommen!

Dem Andenken an Amadeu Antonio hat sich der Afrikanische Kulturverein Palanca e.V. in Eberswalde verschrieben. Doch nicht die Trauer steht im Vordergrund: Vielmehr setzt sich der Verein erfolgreich und kreativ für Akzeptanz, Annäherung und Integration ein.

Colourism_Bild_© Melody LaVerne Bettencourt 2018

Jedes Mal aufs Neue eine schmerzende Rassismuserfahrung

„Das Kind ist aber hell. Das ist aber nicht ihr Kind, oder?“, “ Wo haben Sie denn das Kind her?“ – Für Unbeteiligte mögen diese Sätze leicht daherkommen. Für die betroffenen Mütter jedoch bedeuten sie jedes Mal aufs Neue eine schmerzende Rassismuserfahrung in ihrem Alltag. Doch sie erhalten Unterstützung.

Mitmachen stärkt Demokratie

Engagieren Sie sich mit einer Spende oder Zustiftung!

Neben einer Menge Mut und langem Atem brauchen die Aktiven eine verlässliche Finanzierung ihrer Projekte. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung für Demokratie und Gleichwertigkeit.