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Interview

„Für einige war es eine Herausforderung, sich auf eine Reise nach Israel einzulassen“

Eine Gruppe Jugendliche von der Berliner Rütli-Schule reist 2019 nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete. Dort besuchen sie Sehenswürdigkeiten, treffen verschiedene Menschen und versuchen die Geschichte und Konflikte in der Region besser zu verstehen. Nach ihrer Rückkehr ist der Comic „Mehr als 2 Seiten“ entstanden, der von der Zeit erzählt und von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wurde.

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Für Rechtsextreme keine Chance

Ländlich gelegen, wenige Einwohner*innen und kaum junge Menschen – oft sind es diese Orte, an denen rechtsextreme Strukturen sich verfestigen. Doch mit engagierten Menschen vor Ort, ihren kreativen Ideen und einer konsequenten Positionierung gegen Rechts kann ein Dorf entstehen, dass bunt, lebendig und offen für alle ist: Ein Dorf wie Radegast.

Vor dem Kar Marx Monument in Chemnitz stehen und sitzen Menschen

Ein Prozess, der bleibt

„Revolution Chemnitz“, so nannte sich eine rechtsterroristische Chatgruppe auf dem Messegerdienst Telegram. Die Mitglieder griffen aus rassistischen Motiven Menschen an und planten den Umsturz Deutschlands. Die Website des Prozesstagebuchs „Revolution Chemnitz“ schließt die Lücke fehlender Dokumentation des Gerichtsverfahrens, um es für die Öffentlichkeit nachvollziehbar und zugänglich zu machen.

Tagung Solawi

Wie politisch ist Biogemüse?

In den letzten Jahren häuften sich Vorfälle von rechtsextremer Unterwanderung im Ökolandbau. So auch beim Netzwerk für Solidarische Landwirtschaft. Das Netzwerk gründete eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit Rechten Tendenzen auseinandersetzt. Sie informieren, unterstützen und beraten Mitglieder – und vor allem positionieren sie sich: Gegen antidemokratische und rechtsextreme Akteur*innen in ihren Reihen und in der Gesellschaft.

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Für eine Gesellschaft der Vielen

Sachsen gilt als Hochburg des Rechtsextremismus, der AfD und des Rassismus. In dem Bundesland gibt es aber eben auch die, die sich für Demokratie und gegen Rassismus engagieren. Viele haben sich zusammengeschlossen zum Netzwerk Tolerantes Sachsen, um gemeinsam menschenfeindlichen Positionen etwas entgegenzusetzen. Als Mitherausgeber veröffentlichten diese nun einen Tagungsband, der sich mit Ideen für politisches Handeln in einer demokratischen Gesellschaft beschäftigt.

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„Alle Frauen sollen gesund bleiben und sie sollten raus aus den Lagern“

„Woman in Exile“ setzt sich als Selbstorganisation für die Rechte geflüchteter Frauen ein. „In Lagern zu leben bedeutet für Frauen nicht nur Isolation. Es bedeutet häufig auch sexuelle Belästigung und körperliche Gewalt“, erzählt Elizabeth Ngari, eine der Organisatorinnen. Teil ihrer Arbeit ist auch ein Programm zur Aufklärung und Bestärkung von Frauengesundheit, das als Empowerment-Projekt von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wird.

Mitmachen stärkt Demokratie

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