Geförderte Projekte 2020: Umdenken statt Querdenken
Ein herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu: Wir wurden erschüttert und gefordert. Mut machten uns knapp 120 tolle Projekte, die wir mit Hilfe unserer Spender*innen unterstützen durften.
Ein herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu: Wir wurden erschüttert und gefordert. Mut machten uns knapp 120 tolle Projekte, die wir mit Hilfe unserer Spender*innen unterstützen durften.
Mit einem Autokorso setzten Engagierte ein Zeichen gegen Corona-Demos in der Lausitz – und wurden zur Hassfigur einer ganzen Region.
Die Lesepat*innen der Initiative „Ein Quadratkilometer Bildung“ in Neubrandenburg gehen regelmäßig in Kindergärten und Schulen, bringen Bücher mit und lesen den Kindern daraus vor. Ihr Motto: „Kein Kind darf verloren gehen“. Ein Austausch über Generationen hinweg, gegen Segregation und Ausgrenzung.
Dem Andenken an Amadeu Antonio hat sich der Afrikanische Kulturverein Palanca e.V. in Eberswalde verschrieben. Doch nicht die Trauer steht im Vordergrund: Vielmehr setzt sich der Verein erfolgreich und kreativ für Akzeptanz, Annäherung und Integration ein.
Das Projekt „Offener Prozess“ setzt eine starke Gegenbotschaft zum juristischen Prozess gegen den NSU: „Für uns sind die Betroffenen Expert*innen, ihre Erlebnisse sollen im Zentrum von „Offener Prozess“ stehen“. Einige von ihnen sprechen zum ersten Mal über ihre schmerzhaften Erfahrungen.
„Das Kind ist aber hell. Das ist aber nicht ihr Kind, oder?“, “ Wo haben Sie denn das Kind her?“ – Für Unbeteiligte mögen diese Sätze leicht daherkommen. Für die betroffenen Mütter jedoch bedeuten sie jedes Mal aufs Neue eine schmerzende Rassismuserfahrung in ihrem Alltag. Doch sie erhalten Unterstützung.
„Wie politisch dürfen nicht politische Vereine sein?“, fragt ein*e Teilnehmer*in einer Studie des Instituts für Diversity, Natur, Gender und Nachhaltigkeit…
Sie wollen sich vernetzen und migrantische Stimmen im Landkreis Bautzen stärken: Das Komitee Kommit bringt (post)migrantische Vereine und Organisationen aus der Region zusammen.
Am Abend des 6. Oktober 2020, fast genau ein Jahr nach dem Attentat auf die Synagoge in Halle, gedenken Überlebende des Anschlags zusammen mit Familien und Freunden der Opfer von Hanau. Hier stehen Menschen, die fast ihr Leben verloren haben, neben Menschen, denen die Liebsten genommen wurden. Sie alle sind direkt von rechtsextremer Gewalt betroffen. Und sie wollen etwas dagegen tun.
In einem dreitägigen Workshop zum Thema Streetdance und Hip-Hop schreiben 17 Jugendliche aus drei ländlichen niedersächsischen Gemeinden eigene Songtexte, erfinden Streetdance-Moves und setzen sich mit Jugendbeteiligung und Rassismus auseinander.
Es gibt eine Sturmwarnung am Abend des 26. August 2020 in Duisburg. Dem Wind trotzend versammelt sich eine Gruppe von…
Laut und bunt – unter diesem Motto feierten und diskutierten 1000 junge Menschen am 1. August im brandenburgischen Havelland bei…
75 Jahre ist der nationalsozialistische Völkermord an Jüdinnen und Juden her. Obwohl die Folgen der Shoah bis heute zu spüren…
Zur Erinnerung an die Todesmärsche von Buchenwald sowie die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten rief das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. 1999…
Vor acht Jahren rief die Künstlerin Elianna Renner das Projekt ,Köfte Kosher‘ ins Leben. Gemeinsam mit jeweils sechs jüdischen und muslimischen Jugendlichen gestaltete sie in Bremen einen Gedenkpavillon für Todesopfer rechtsextremer Gewalt.
Von Jule Müller-Dormann Am 4. Mai war es soweit: Das Begegnungs- und Beratungszentrum der Initiative 19. Februar öffnete seine Türen.…
Mit Interviews, Modeausstellungen und künstlerischen Werken feierte das Berliner Kunsthaus Kule in den vergangenen Wochen den Black History Month. Unter…
„Wo haben sie denn das Kind her? Das ist doch nicht Ihres?“ Schmerzhafte Aussagen wie diese spiegeln die Alltagserfahrungen von…
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das deutsche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. 75 Jahre später erleben wir, wie Rechtsradikale erinnerungspolitische…
Im Erfurter Medienlabor setzen sich Jugendliche und andere Anwohner*innen verschiedenen Erfurter Stadtteile mit Rassismus auseinander – mithilfe von Medienwettbewerben, Live-Radiosendungen…
Am 26. Mai 2019 fand die Wahl zum 9. Europaparlament statt. Auch die Neonazi-Partei „Die Rechte“ trat an und hängte…
Wie steht es um die Demokratie in Brandenburg? Es gibt viel zu tun, finden Joel und seine Mitstreiter*innen. Sie organisieren…
Eine Spurensuche in Jena: Welches Umfeld prägte den NSU? Warum verläuft die Aufarbeitung so schleppend? Was lässt sich daraus für die Zukunft lernen?
Unter dem Motto #WannWennNichtJetzt veranstaltet ein Bündnis vor den anstehenden Landtagswahlen eine vielfältige Marktplatz- und Konzerttour in Thüringen, Sachsen und Brandenburg
Rassismus durchzieht unsere gesamte Gesellschaft, und macht auch vor den Spiel- und Lernräumen der Jüngsten nicht halt.
Das Bündnis „Zusammenstehen – vielfältig solidarisch“ will eine Demonstration der AfD am 1. Mai in Erfurt nicht unwidersprochen lassen und stellt sich quer.
Eine Ausstellung zeigt, dass der Rechtsextremismus weder ein veraltetes noch ein neues Phänomen ist.
Angebote für Schwarze Jugendliche – sichere Räume, in denen sie sich ausprobieren, über ihre Themen diskutieren können, die sich nur…
Seit unzähligen Generationen leben People of Color bereits in Deutschland. Dennoch eint sie noch immer eine gemeinsame Erfahrung: die des…
Demokratie ist manchmal langsam, behäbig und nur in kleinen Schritten zu verwirklichen. Manchmal versteckt sie sich: hinter einer Datenbank. Man…
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen