Paradiesvögel statt Reichsadler
Mit einem Autokorso setzten Engagierte ein Zeichen gegen Corona-Demos in der Lausitz – und wurden zur Hassfigur einer ganzen Region.
Mit einem Autokorso setzten Engagierte ein Zeichen gegen Corona-Demos in der Lausitz – und wurden zur Hassfigur einer ganzen Region.
Die Lesepat*innen der Initiative „Ein Quadratkilometer Bildung“ in Neubrandenburg gehen regelmäßig in Kindergärten und Schulen, bringen Bücher mit und lesen den Kindern daraus vor. Ihr Motto: „Kein Kind darf verloren gehen“. Ein Austausch über Generationen hinweg, gegen Segregation und Ausgrenzung.
Dem Andenken an Amadeu Antonio hat sich der Afrikanische Kulturverein Palanca e.V. in Eberswalde verschrieben. Doch nicht die Trauer steht im Vordergrund: Vielmehr setzt sich der Verein erfolgreich und kreativ für Akzeptanz, Annäherung und Integration ein.
Das Projekt „Offener Prozess“ setzt eine starke Gegenbotschaft zum juristischen Prozess gegen den NSU: „Für uns sind die Betroffenen Expert*innen, ihre Erlebnisse sollen im Zentrum von „Offener Prozess“ stehen“. Einige von ihnen sprechen zum ersten Mal über ihre schmerzhaften Erfahrungen.
„Das Kind ist aber hell. Das ist aber nicht ihr Kind, oder?“, “ Wo haben Sie denn das Kind her?“ – Für Unbeteiligte mögen diese Sätze leicht daherkommen. Für die betroffenen Mütter jedoch bedeuten sie jedes Mal aufs Neue eine schmerzende Rassismuserfahrung in ihrem Alltag. Doch sie erhalten Unterstützung.
„Wie politisch dürfen nicht politische Vereine sein?“, fragt ein*e Teilnehmer*in einer Studie des Instituts für Diversity, Natur, Gender und Nachhaltigkeit…
Sie wollen sich vernetzen und migrantische Stimmen im Landkreis Bautzen stärken: Das Komitee Kommit bringt (post)migrantische Vereine und Organisationen aus der Region zusammen.
Am Abend des 6. Oktober 2020, fast genau ein Jahr nach dem Attentat auf die Synagoge in Halle, gedenken Überlebende des Anschlags zusammen mit Familien und Freunden der Opfer von Hanau. Hier stehen Menschen, die fast ihr Leben verloren haben, neben Menschen, denen die Liebsten genommen wurden. Sie alle sind direkt von rechtsextremer Gewalt betroffen. Und sie wollen etwas dagegen tun.
In einem dreitägigen Workshop zum Thema Streetdance und Hip-Hop schreiben 17 Jugendliche aus drei ländlichen niedersächsischen Gemeinden eigene Songtexte, erfinden Streetdance-Moves und setzen sich mit Jugendbeteiligung und Rassismus auseinander.
Es gibt eine Sturmwarnung am Abend des 26. August 2020 in Duisburg. Dem Wind trotzend versammelt sich eine Gruppe von…
Laut und bunt – unter diesem Motto feierten und diskutierten 1000 junge Menschen am 1. August im brandenburgischen Havelland bei…
75 Jahre ist der nationalsozialistische Völkermord an Jüdinnen und Juden her. Obwohl die Folgen der Shoah bis heute zu spüren…
Zur Erinnerung an die Todesmärsche von Buchenwald sowie die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten rief das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. 1999…
Vor acht Jahren rief die Künstlerin Elianna Renner das Projekt ,Köfte Kosher‘ ins Leben. Gemeinsam mit jeweils sechs jüdischen und muslimischen Jugendlichen gestaltete sie in Bremen einen Gedenkpavillon für Todesopfer rechtsextremer Gewalt.
13 % mehr antisemitische Straftaten im letzten Jahr, weit verbreitete Verschwörungsmythen und die aktuellen „Hygienedemos“, auf denen die Shoah verharmlost…
Von Charlotte Sauerland Zivilgesellschaftlichen Initiativen in Ostdeutschland engagieren sich in Corona-Zeiten unter erschwerten Bedingungen. Bei einem Netzwerktreffen am 11.05.20 tauschen…
Von Jule Müller-Dormann Am 4. Mai war es soweit: Das Begegnungs- und Beratungszentrum der Initiative 19. Februar öffnete seine Türen.…
Für dieses Jahr hatte sich die Banda Internationale aus Dresden einiges vorgenommen. Dann kam die Corona-Krise, und alle Pläne haben sich spontan geändert.
Durch die Verbreitung des Corona-Virus stehen viele Engagierte vor großen Herausforderungen – Veranstaltungen müssen abgesagt werden, Festivals, Workshops, Solidaritätsaktionen und…
Was macht die Pandemiesituation mit dem Engagement gegen Rechtsextremismus? Wie reagieren rechtsextreme Strukturen auf den Virus? Diese Fragen standen vor…
In Zeiten von Corona verlagert sich das Engagement gegen Rechtsextremismus ins Netz. Aber wie daran teilhaben, wenn man nicht in…
Mit Interviews, Modeausstellungen und künstlerischen Werken feierte das Berliner Kunsthaus Kule in den vergangenen Wochen den Black History Month. Unter…
„Wo haben sie denn das Kind her? Das ist doch nicht Ihres?“ Schmerzhafte Aussagen wie diese spiegeln die Alltagserfahrungen von…
Türen öffnen, um Neues zu entdecken – doch was erwartet uns hinter den Türen? Wenn es klingelt, gehen wir zur Tür,…
Von Charlotte Sauerland Als wir nach den Weihnachtsferien wieder in unser Büro zurückkehren, stapeln sich auf unseren Schreibtischen jede Menge…
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das deutsche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. 75 Jahre später erleben wir, wie Rechtsradikale erinnerungspolitische…
Sich zusammentun und Kräfte bündeln – das ist die Antwort der zivilgesellschaftlichen Initiativen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen auf das…
Berlin-Neukölln gilt als lebenswerter und vielfältiger Bezirk, in dem verschiedenste Lebensrealitäten tagtäglich aufeinandertreffen. Doch dieses friedliche Miteinander ist spätestens seit…
Das niedersächsische Städtchen Beverstedt ist das was man wohl ein normales Städchen nennt: eine kleine Gemeinde mit mehreren umliegenden Dörfern,…
Im Erfurter Medienlabor setzen sich Jugendliche und andere Anwohner*innen verschiedenen Erfurter Stadtteile mit Rassismus auseinander – mithilfe von Medienwettbewerben, Live-Radiosendungen…
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen