Ein ermutigender Rückblick – danke an eine große Community! So beginnt 2022.
Das letzte Jahr hat uns allen einiges abverlangt. Umso mehr fallen die positiven Erfahrungen ins Gewicht. Damit wir die nicht…
Das letzte Jahr hat uns allen einiges abverlangt. Umso mehr fallen die positiven Erfahrungen ins Gewicht. Damit wir die nicht…
Es gibt wohl kaum etwas, das in den letzten Monaten mehr polarisiert hat als die gesellschaftliche Debatte um Impfung, Lockdown und Masken. Dazu haben wir gemeinsam mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung eine praktische Broschüre herausgebracht, die 20 wichtige Fragen rund um das Spannungsfeld „Freiheit vs. Sicherheit“ kurz und knapp beantwortet.
Über 80 Kooperationspartner:innen, mehr als 150 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet, 5 Plakatmotive, die an über 1000 Standorten in acht Städten und insgesamt 10 Slogans für die Sozialen Netzwerke, die alle den Finger in die Wunde legten: Ob an die Verharmloser gerichtet, die jeden antisemitischen Vorfall für einen Einzelfall halten oder die Aufarbeitungsweltmeister, die toter Jüdinnen:Juden gedenken, aber von den lebenden nichts wissen wollen.
Der neue Koalationsvertrag sieht vor, die Finanzierung der Förderprogramme für zivilgesellschaftliche Initiativen dauerhaft abzusichern. Stiftungsvorstand und Betriebsrat der Amadeu Antonio Stiftung fordern von der Koalition mehr Einsatz für gute Arbeitsbedingungen zur Stärkung der nachhaltigen Demokratiearbeit.
Die Aufmerksamkeit für flüchtlingsfeindliche Gewalt ist abgeebbt, obwohl es bis heute deutschlandweit zu durchschnittlich zwei flüchtlingsfeindlichen Vorfällen täglich kommt. Das belegt eine Langzeitauswertung der Amadeu Antonio Stiftung unter dem Titel “Leben in Gefahr – Gewalt gegen Geflüchtete in Deutschland”. Allein für das Jahr 2020 erfasst die Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle mehr als 1600 Angriffe gegen Geflüchtete.
Die Amadeu Antonio Stiftung recherchiert regelmäßig zu Todesopfern rechter Gewalt seit 1990, die entsprechende Chronik wird fortlaufend aktualisiert. Im Zuge dieser Recherchearbeit müssen wir nun drei neue Verdachtsfälle in unsere Chronik der Todesopfer rechter Gewalt aufnehmen.
Tennis Borussia Berlin wollte ein Zeichen gegen rechte Gewalt setzen und auf seinen Trikots für den Opferfonds CURA werben. Doch der zuständige Fußballverband NOFV untersagte den Aufdruck mit fadenscheiniger Begründung. Nun hat der NOFV eingelenkt und die Spielordnung geändert, die nun Vereinen ermöglicht, klar Stellung für Menschenrechte und gegen Diskriminierung zu beziehen.
Die Ermordung von Mario K. am 12. Februar 2020 ist ein weiteres, trauriges Beispiel für die tödlichen Folgen menschenverachtender Ideologien. Mit der Aufnahme des Mordes an Mario K. steigt die Zahl der Todesopfer rechter Gewalt auf 214. Die Amadeu Antonio Stiftung dokumentiert Morde aus menschenverachtenden Motiven ab dem Jahr 1990.
Gedenkorte für Opfer rechter Gewalt, die es ohne eine wache Zivilgesellschaft nicht gäbe; die Finanzspritze für ein Bürgerbündnis gegen Rechts, dem dank rechtsradikaler Parteien die Förderung gestrichen wurde; Jugendliche, die an ihre Freund:innen erinnern, die bei einem rechtsterroristischen Anschlag ums Leben kamen – die Initiativen, die die Amadeu Antonio Stiftung mit Ihrer Spende finanziell unterstützen kann, machen einen echten Unterschied. Wir werfen einen Blick auf die Projekte, die wir in 2021 fördern konnten.
Am 19. Februar 2020 starben Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu und Frau R. bei dem rassistischen Attentat in Hanau. Gemeinsam mit anderen Organisationen startete die Amadeu Antonio Stiftung eine Spendensammlung für die Betroffenen – wir ziehen Bilanz.
Mit jeder erneuten Eskalation des Nahost-Konflikts flammt Antisemitismus auch im Online-Raum deutlich auf. Vor allem Plattformen, die überwiegend Kinder und…
Die Ampel-Koalition hat ihren Koalitionsvertrag präsentiert. Die neue Bundesregierung hat darin zahlreiche Forderungen der Zivilgesellschaft zum Schutz von Minderheiten und der Demokratie aufgegriffen – mal konkret, mal schwammig. Ein Überblick.
In der Sächsischen Schweiz ist die Inzidenz vierstellig, dort erhielt die AfD bei der Bundestagswahl 32 Prozent und ein Direktmandat. Zufall? Eine neue Studie des FGZ und IDZ Jena konnte den Zusammenhang bundesweit beweisen. Ein Gespräch mit Christoph Richter vom Forschungsteam.
Um den 24. November 2021 wird zum vierten Mal der Amadeu Antonio Preis verliehen. Der Kunstpreis wurde 2015 anlässlich des…
“10 Jahre Selbstenttarnung des ‚NSU‘ – Wo stehen wir heute im Umgang mit rechter Gewalt?“ – Am 3. November sprachen Betroffene von rechter Gewalt und rechtem Terror auf einer Tagung des Opferfonds CURA über ihre Erfahrungen. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Ermittlungsbehörden und Justiz wurde eine Bilanz der Landespolitik gegen Hasskriminalität, Rechtsextremismus und Diskriminierung gezogen.
Das Lagebild Antisemitismus liefert eine differenzierte Einschätzung zu aktuellen Strömungen des Antisemitismus. Insbesondere israelbezogener Antisemitismus und antisemitische Verschwörungstheorien haben 2021 an Relevanz gewonnen, aber auch der Post-Shoah-Antisemitismus und der moderne Judenhass stellen weiter eine Bedrohung für Jüdinnen:Juden dar.
Die Amadeu Antonio Stiftung hat 20 Forderungen an die neue Bundesregierung – die sie auf Billboards im Berliner Regierungsviertel vor dem Reichstag, Humboldt-Forum und Polizeipräsidium platziert hat.
In der Kölner Keupstraße ringen Engagierte seit Jahren aktiv um Aufklärung, erinnern an den Nagelbombenanschlag von 2004 und fordern einen zentralen Gedenkort. Mit einem partizipativen Chorprojekt knüpfen sie jetzt an diese Forderungen an.
Was steckt hinter den Erzählungen über ,,Die Rothschilds‘‘ oder ,,Die Juden von der Ostküste‘? Wann ist “Israelkritik” antisemitisch und warum werden Jüdinnen:Juden immer wieder mit einer großen Nase dargestellt? Über diese und weitere Fragen klärt die neue Handreichung der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus auf.
Mit 150 Veranstaltungen in allen Bundesländern und digital sowie einer bundesweiten Plakat- und Online-Kampagne machen die Aktionswochen in den kommenden…
Bundesweit rutscht die AfD bei der diesjährigen Bundestagswahl mit 10,3 Prozent vom dritten auf den fünften Rang. Mit 83 Sitzen…
Ein Podcast vom Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst
Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis tritt die Amadeu Antonio Stiftung gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen ein für sichere und selbstbestimmte Fluchtwege und den garantierten Zugang zum Recht auf Asyl in der Europäischen Union und für eine europäische, staatlich organisierte Seenotrettungsmission.
Um die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA kursieren unzählige Verschwörungserzählungen. Über die Bedeutung von 9/11 für das globale Erstarken von Verschwörungserzählungen, Bildungsarbeit mit Menschen über 40 und die Rolle von Geschlecht in Radikalisierungsprozessen sprechen wir mit Ferdinand Backhöfer von der Fachstelle für politische Bildung und Entschwörung der Amadeu Antonio Stiftung in Leipzig.
Zivilcourage brauchen wir auch digital! Deshalb präsentiert die Amadeu Antonio Stiftung am 15. September im Rahmen der “Aktionswoche der Zivilcourage” das neue Projekt firewall: Hass im Netz begegnen und lädt zum ersten Webinar.
In Afghanistan erleben wir gerade eine humanitäre Katastrophe – und politisches Totalversagen. Nach dem Ende der Evakuierungen müssen Tausende Menschen, die sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben, um ihr Leben fürchten. Statt die Rettung dieser Menschen zu ermöglichen, verhandelt die Bundesregierung nun mit den radikalislamischen Taliban – für die die afghanische Zivilgesellschaft schwindet jede Hoffnung.
Zur „Gamescom“ 2021: Die Spiele-Branche und auch die Spieler*innen sollten ihr Augenmerk mehr auf ein diskriminierungsfreies Erlebnis richten – und dafür aktiv werden.
Offener Brief zur Ablehnung des Trikots von Tennis Borussia Berlin mit dem Logo des “CURA – Opferfonds rechte Gewalt” durch den Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV).
Mit dem SV Babelsberg 03 hat sich ein weiterer Verein der Regionalliga Nordost solidarisch mit Tennis Borussia Berlin und dem Opferfonds CURA gezeigt. Bei ihrem Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig wärmten sich die Spieler mit Trikots auf, die das Logo von CURA zeigten.
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