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Autor: Gefördertes Projekt

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80 Jahre nach dem Schwur von Buchenwald: Weimar feiert Fest der Vielfalt

Am 11. April 1945 wurde das Konzentrationslager auf dem Ettersberg bei Weimar befreit. Kurz vor dem Eintreffen der US-Armee hatten die Inhaftierten selbst das Lager unter ihre Kontrolle gebracht. Acht Tage später leisteten die Überlebenden der NS-Verbrechen den Schwur von Buchenwald. Am 19. April 2025 setzt das Bündnis Zäsur24 ein Zeichen für Demokratie und Solidarität – gegen das Vergessen. 

Demokratie spricht Beitragsbild
Gedenken

Demmin: Wie Rechtsextreme Opfergedenken instrumentalisieren

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs begehen in Demmin hunderte Menschen Selbstmord. Seit fast 20 Jahren verdrehen Rechtsextreme auf einem jährlichen „Trauermarsch“ die Geschichte und verharmlosen die Verbrechen des Nationalsozialismus. Auch in diesem Jahr, 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, verspotten sie wieder all jene, die den 8. Mai als Tag der Befreiung feiern.

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Perspektive Ost: Utopien mit Leben füllen

Perspektive Ost zeigt solidarische Perspektiven für Ostdeutschland. „Es spielt keine Rolle, ob Engagement im Kleinen oder im Großen stattfindet. Was zählt, ist die Haltung: der Mut, Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten.“

Kindergarten Falkensee
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Rechtsextreme Netzwerke in Falkensee – care4democracy hält dagegen

In Falkensee, einer Stadt im Brandenburgischen Havellandkreis, setzt sich der Verein care4democracy e.V. seit rund einem Jahr gegen rechtsextreme und demokratiefeindliche Bestrebungen vor Ort ein. So fand im Januar 2025 eine Diskussionsveranstaltung über das Für und Wider von Parteiverboten und die Frage nach der Notwendigkeit eines AfD-Verbotsverfahrens statt. Am Rande der Veranstaltung kamen wir mit den Vereinsmitgliedern über ihr Engagement ins Gespräch.

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Wer schreibt, bleibt! Schreibworkshop empowert junge Sinti*zze und Rom*nja

Rassistische Übergriffe, Abwertungserfahrungen und strukturelle Diskriminierungen gehören für viele Rom*nja und Sinti*zze zum Alltag. In einem Workshop für kreatives Schreiben brachten Jugendliche ihre Perspektiven und Forderungen nach gesellschaftlicher Teilhabe, Rassismusabbau und sozialer Gerechtigkeit zu Papier. Der Workshop wurde durch die Amadeu Antonio Stiftung gefördert.

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Kampfsport ist für alle da! Zwei Projekte entwickeln Präventionsstrategien gegen rechtsextreme Hegemonien

Rechtsextreme Gruppen nutzen Kampfsport und Selbstverteidigungsangebote als Finanzierungsquelle und zur Aufrüstung für politische Gewalt. Das Modellprojekt VOLLKONTAKT hat Präventivstrategien für eine demokratische Sportkultur entwickelt. In Chemnitz eröffnet der Verein Athletic Sonnenberg demnächst ein Gym für alle, in dem Diskriminierungen und Menschenfeindlichkeit keinen Platz haben.

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Kommentar

Kommentar: Lohnt sich Demokratieförderung überhaupt?

Als die Correctiv-Recherchen Anfang 2024 publik wurden, gründeten sich bundesweit Initiativen, die zu Demonstrationen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus aufriefen. Sie mobilisierten Hunderttausende. Seitdem sind neue Initiativen und Bündnisse entstanden und Netzwerke gewachsen. Die Zivilgesellschaft in Ostdeutschland blüht auf, wie lange nicht. Trotzdem erringt die rechtsextreme AfD starke Ergebnisse. Das enttäuscht und war doch vorhersehbar. Es braucht Zeit, die über Jahre entstandene rechtsextreme Hegemonie wieder aufzubrechen. Ein Kommentar.

Tatort Bobstadt (Nicholas Potter)

Dokumentation des Falls Ingo K.: die gefährliche Militanz von Reichsbürger*innen

Über zwei Jahre ist es nun her, dass die polizeiliche Durchsuchung des militanten Reichsbürgers Ingo K. aus Bobstadt in einem Schusswechsel endete. Die Durchsuchung wurde veranlasst, um eine Waffe in Beschlag zu nehmen, für die Ingo K. keine Besitzerlaubnis mehr besaß. In seinem neuen Buch „Reichsbürger“ im Südwesten. Die Akte Ingo K. aus Bobstadt zeichnet Timo Büchner eindrucksvoll die Radikalisierung des Täters nach, beleuchtet rechtsextreme Allianzen zwischen Querdenker*innen und Reichsbürger*innen und verdeutlicht die gefährliche Militanz, die von dieser Szene ausgeht. Die Prozessbeobachtung wurde durch eine Projektförderung der Amadeu Antonio Stiftung ermöglicht.

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Reportage

“Für ein solidarisches Neukölln ohne Nazis und Rassisten”

Nach einer zweijährigen Pause fand am 21. und 22. September 2024 wieder das Festival Offenes Neukölln statt. Motiviert durch die Massendemonstrationen in Reaktion auf die CORRECTIV-Recherchen zum rechtsextremen “Remigrations”-Treffen und alarmiert durch die Erfolge der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg organisierte das Berliner Bündnis Neukölln das zweitägige Festival, um seinen eigenen Beitrag zum Kampf gegen den Rechtsextremismus zu leisten. Denn auch in dem Berliner Bezirk ist Rechtsextremismus und rechter Terror eine ganz konkrete Bedrohung.

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Reportage

Frischer Wind für Döbeln: Jugendkonferenz über die Zukunft der Stadt

Das sächsische Döbeln wird immer älter. Wie die meisten Orte im ländlichen Raum ist die Kleinstadt von einer massiven Überalterung betroffen. Orte für Jugendliche fehlen. Für diese bedeutet das, dass sie bestimmten Hobbies nicht nachgehen können und sich an Orten treffen müssen, die gar nicht dafür gedacht sind. Gleichzeitig wird ihnen politisch die Botschaft vermittelt, dass ihre Anliegen weniger Gehör finden als die der Erwachsenen. Dieses Gefühl kann schnell in politischen Unmut münden, der von rechtsextremen, populistischen Kräften missbraucht werden kann. Das Döbelner Kulturzentrum Treibhaus hat daher eine Jugendkonferenz organisiert, durch die die Jugendlichen selbst an der Zukunftsgestaltung der Stadt beteiligt werden sollen. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützte die Konferenz finanziell mit einer Projektförderung.  

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Das späte Gedenken an die als „Berufsverbrecher“ verfolgten Opfer des Nationalsozialismus

In der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen wird mit einer neuen Gedenkstele an die als „Berufsverbrecher“ verfolgten Häftlinge gedacht. Am 29. September 2024 wurde die Stele, unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung, eingeweiht. Sie ergänzt die 2023 errichtete Gedenkstele zur Erinnerung an die als „Asoziale“ Verfolgten. Beide Opfergruppen wurden jahrzehntelang in der Erinnerungskultur ignoriert, stigmatisiert und verleugnet. Dass ihnen 79 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus endlich gedacht wird, ist dem Kampf von Angehörigen zu verdanken.

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Filmtour „Don’t Stop Motion“ wirkt gegen Alltagsrassismus in Thüringen

Der Dokumentarfilm „dont stop motion“ erzählt die Erfahrungen von drei jungen Menschen, die aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak nach Thüringen geflüchtet sind. Die Protagonist*innen touren mit dem Film, unterstützt durch die Amadeu Antonio Stiftung, durch Thüringen und laden dazu ein, rassistische Stereotype zu hinterfragen und sich gegen Ausgrenzung zu engagieren.

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Gemeinsam für eine vielfältige und solidarische Stadt: Das Aktionsbündnis für ein weltoffenes Werder

In Werder (Havel) setzt sich das Aktionsbündnis für ein weltoffenes Werder mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen für Demokratie und Vielfalt ein. Seit sieben Jahren veranstaltet das Bündnis jährlich ein Festival für eine weltoffene Stadt. In diesem Jahr fand es einen Tag vor den brandenburgischen Landtagswahlen statt und setzte ein deutliches Zeichen für die Demokratie, rief zum Wählen auf und machte deutlich, dass die Arbeit des Bündnisses auch nach den Landtagswahlen weitergeht.

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Der Wolf im Schafspelz: Antisemitismus in der AfD

Die AfD gibt sich gerne als die einzig wahre Verteidigerin des israelischen Staates und jüdischen Lebens in Deutschland. Dabei verbreitet die AfD selbst Antisemitismus, in Wort und Gewalt. Drei Tage vor der Landtagswahl in Brandenburg hat die Gruppe gegen jeden Antisemitismus Potsdam zu einer Veranstaltung über Antisemitismus in der AfD eingeladen. Die Amadeu Antonio Stiftung hat den Vortrag mit einer Projektförderung finanziell ermöglicht.

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Kritische Stadtrundgänge halten Erinnerung in Witzenhausen wach

Die einzige Kolonialschule Deutschlands, Keimzelle des Nationalsozialismus, straff organisierte Judenverfolgung: Witzenhausen ist geprägt durch einige dunkle Kapitel deutscher Geschichte. Kritische Stadtrundgänge halten Erinnerung wach und schaffen Raum für Debatte.

Demokratie in Fahrt

Mit einem Bus durch Sachsen zu Orten der Demokratie

Eine Rundreise zu Orten der Demokratie in Sachsen: Von einer politischen Opernsängerin bis zu Punks, die statt Räume zu besetzen, diese selbst gekauft haben. So unterschiedlich die Menschen und ihre Projekte sind, haben sie eines ganz sicher gemeinsam: ihr unermüdliches demokratisches Engagement.

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Laut, entschlossen und hartnäckig: die Omas gegen Rechts halten beim ersten Bundeskongress in Erfurt dagegen

Es grenzt an ein Wunder, eine Demokratiebewegung, mit der niemand gerechnet hat und auf einmal waren sie da: Seit 2018 bilden sich bundesweit immer Regionalgruppen der Omas gegen Rechts. Ihr gemeinsames Ziel: der rechtsextremen Normalisierung in Deutschland etwas entgegenzusetzen.  Unter dem Motto „Demokratie gemeinsam schützen: Jetzt!“ fand, unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung, der erste Bundeskongress vom 2. bis 4. August 2024 im Erfurter Landtag statt. 

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Ermordet von Neonazis: Ein Denkmal für Hans-Georg Jakobson

Hans-Georg Jakobson wurde am 28. Juli 1993 von drei Neonazis ermordet. Das Motiv: Sozialdarwinismus. 31 Jahre später, am 28. Juli 2024, wurde auf dem Bahnhofsvorplatz Strausberg ein Denkmal für Hans-Georg Jakobson eingeweiht, das an ihn und den rechtsextrem motivierten Mord erinnert.

DemokratieFlitzer

Superwahljahr in Brandenburg – wie sich der DemokratieFlitzer für die Demokratie stark macht

Am 9. Juni fand in Brandenburg die Kommunalwahl statt und die nächste Wahl steht schon in den Startlöchern. Im September dieses Jahres wird der brandenburgische Landtag gewählt und die Ergebnisse der Kommunalwahl prophezeien düstere Aussichten. Doch in Steinhöfel ist der Einsatz für die Demokratie unermüdlich. In diesem Jahr kam der „DemokratieFlitzer“ erstmals zum Einsatz.

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Pride Month statt Stolzmonat: Amadeu Antonio Stiftung fördert Projekte gegen Queerfeindlichkeit

Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt nicht nur im Juni Projekte, die sich für die Sichtbarkeit queerer Lebensrealitäten stark machen, LSBTIQA+ empowern oder sich öffentlichkeitswirksam gegen Queerfeindlichkeit engagieren. Die Förderung unterstützt dabei insbesondere Initiativen in kleinstädtischen und ländlichen Räumen, die auf anderem Wege wenig Chancen auf finanzielle Unterstützung haben.

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Förderfonds für Ostdeutschland: Hass und Hetze bekommen Gegenwind

Von Pirna, Panketal, Zittau über Grimma, Bautzen, Gera bis Müncheberg, Annaberg-Buchholz, Taucha: 61 Initiativen bekommen Unterstützung beim Kampf gegen Rechtsextremismus und Demokratieverachtung. Wir ziehen eine Zwischenbilanz des Gegenwind – Förderfonds für Ostdeutschland.

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Ratschlag des Solidarischen Ostens: Gemeinsam noch wirksamer

Aktivist*innen in ländlichen Räumen wünschen sich mehr Kontakte untereinander und Unterstützung ihrer Arbeit, auch durch Initiativen und Engagierte aus Großstädten. Denn angesichts wachsender Bedrohungen durch rechtsextreme Gruppen und Einzelpersonen braucht es gebündelte Kräfte mehr denn je. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt die Vernetzung.

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Vor den Kommunal- und Europawahlen: Viele starke Aktionen gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Im Superwahljahr 2024 stehen am 9. Juni die Europawahlen an. In neun Bundesländern werden außerdem neue Kreis-, Gemeinde- oder Stadtvertretungen gewählt. Es droht ein autoritärer Umbau von Rechtsstaat und Gemeinwesen nach rassistischen Prinzipien, wenn rechtsextreme Parteien parlamentarische Mehrheiten erringen. Wir stellen sieben durch die Projektförderung der Amadeu Antonio Stiftung unterstützte Aktionen für das kommende Wochenende vor, die nur ein kleiner Teil des starken Gegenwinds gegen Hass und Hetze sind, der bundesweit weht.

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Engagierte aus Niedersachsen schützen Lokalpolitiker*innen vor Hass

Aktuelle Statistiken und Umfragen zeigen eine deutlich gesunkene Hemmschwelle zu Anfeindungen, Beleidigungen und Angriffen gegen Lokalpolitiker*innen. Auch im niedersächsischen Landkreis Gifhorn erleben Kommunalpolitiker*innen Anfeindungen. Engagierte, die solchen Hass schon selbst erlebt haben, machen sich stark für die Unterstützung von Betroffenen.

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