„Sehr praxisnah!“ Unser Workshop Bildungsarbeit zum Nahostkonflikt mit Transaidency e.V.
Im September haben wir zusammen mit dem Projekt „Offen füreinander“ von Transaidency e.V. einen Fachtag für Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit…
Im September haben wir zusammen mit dem Projekt „Offen füreinander“ von Transaidency e.V. einen Fachtag für Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit…
Die jüngsten Ergebnisse des Sachsen-Monitor sind unter den Eindrücken der Pandemie und ihrer Folgen entstanden und lassen einen Schluss zu, wie die Sächsinnen und Sachsen derzeit denken und fühlen. Wir haben uns die Ergebnisse vor dem Hintergrund einiger Themen angesehen, die uns im sächsischen Büro der Amadeu Antonio Stiftung bewegen.
Wie in ganz Deutschland häuften sich auch in Cottbus in den „Baseballschlägerjahren“ rechte Gewalttaten. Heute weiß aber fast niemand mehr davon. Bei einem Besuch in Cottbus blicken wir zurück auf die rassistischen Ausschreitungen im Jahr 1992 und suchen nach den rechten Strukturen, die die Stadt auch heute immer noch prägen.
Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Mölln – die Ausschreitungen, über die im Rahmen der „Baseballschlägerjahre“ knapp 30 Jahre später wieder gesprochen wird, sind vielen Menschen in Deutschland ein Begriff. Das versuchte Pogrom in Mannheim-Schönau dagegen ist beinahe unbekannt – auch durch Bemühungen von Politik und Medien, keine große Aufmerksamkeit zuzulassen.
Mit dem Opferfonds CURA unterstützt die Amadeu Antonio Stiftung seit 2004 Betroffene rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer vorurteilsmotivierter Angriffe mit finanziellen Mitteln – schnell und unbürokratisch. Der Fall von Herrn C. zeigt exemplarisch, was rechte Gewalt für die Betroffenen bedeutet und wie wichtig Unterstützung ist.
Bedrohungen aus dem Coronaleugner*innen-Milieu treiben die Ärztin Dr. Lisa-Maria Kellermayr in den Tod. Wie können kritische Stimmen sich schützen, dabei aber ihre Äußerungsfreiheit behalten?
Die Amadeu Antonio Stiftung und das Else-Frenkel-Brunswik-Institut an der Universität Leipzig analysieren in der zweiten Ausgabe des EFBI Digital Reports, wie Akteure aus dem extrem rechten und verschwörungsideologischen Spektrum in Sachsen versuchen, gesellschaftliche Parallelstrukturen aufzubauen.
Zusammen mit dem Bereich Migration der Rosa Luxemburg Stiftung suchen wir junge Menschen (mindestens 16 Jhre), die Lust haben, Geschichten…
Ende dieser Woche wird am Frankfurter Oberlandesgericht das Urteil in einem Prozess erwartet, den der wegen Rechtsterrorismus angeklagte Angeklagte vor allem als Bühne für seine Inszenierung nutzte. Grund genug, den Fall noch einmal zusammenzufassen.
Die weltweit vernetzte akzelerationistische Szene kommt nicht zur Ruhe: Gestern berichtete Belltower.News vom Attentat mit drei Toten in einem Einkaufszentrum in Kopenhagen, am Abend feuerte ein 21-Jähriger in der Nähe von Chicago (USA) von einem Hausdach auf eine Festival-Parade zum 4. Juli.
„Sieht aus wie Gropiusstadt!“ – „Ist aber Bat Yam und liegt in Israel …“ Und in der Gropiusstadt gibt es…
Seit Sommer 2021 kam es in der Bezirkszentralbibliothek Tempelhof-Schöneberg immer wieder zu gezielten Zerstörungen und Beschädigungen von Büchern. Die betroffenen…
Die Selbstenttarnung des Kerntrios des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ im November 2011 war eine gesellschaftliche Zäsur: Sie offenbarte, dass Rechtsextreme vor den…
Einzelausstellung im Neubau der Kunsthalle Osnabrück 25.06.22–16.10.22 Die Praxis des Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst (Forum DCCA) umfasst eine…
Am 24. Juni 1982 erschießt ein Neonazi in der Nürnberger Innenstadt drei Menschen und verletzt drei weitere schwer. Das Motiv: Rassismus. Ein Fall, der 40 Jahre zurückliegt, viele Parallelen zu jüngeren Terroranschlägen aufweist und dennoch kaum im kollektiven Gedächtnis verankert ist.
von Charlotte Sauerland Die Festivalsaison 2022 ist im vollen Gang und verspricht Sonne, Musik und gute Laune. Und nicht nur…
Zum Gedenken an den rassistischen Mord an Amadeu Antonio und zur Erinnerung an ehemalige Vertragsarbeitende in der DDR wurde in Eberswalde ein neuer Geschichtsbaum eingeweiht. Er ergänzt die Gedenktafel an der Eberswalder Straße und wird von der Amadeu Antonio Stiftung sowie der Stadt Eberswalde gefördert.
Dokumentation des Fachworkshops des überbezirklichen Fachtagskreis “Grenzenlos gestärkt in den Alltag” 26. April 2022, KulturMarktHalle Berlin Die vergangenen zwei…
Eine erstarkende extreme Rechte hat in der jüngsten Vergangenheit zu andauernden Drohgebärden gegenüber der Zivilgesellschaft geführt. Koordinierte Hassangriffe spielen dabei…
In Sachsen werden zwischen Mai und Juli 2022 zahlreiche Bürgermeister:innen und Landrät:innen neu gewählt. Erstmals engagiert sich auch die 2021 gegründete rechtsextreme Kleinstpartei „Freie Sachsen“. Auch die AfD wird versuchen, das eine oder andere Rathaus beziehungsweise Landratsamt zu erklimmen. Unabhängig davon bangen vor allem engagierte Menschen aus der Zivilgesellschaft ob der Wahlausgänge in diversen Kommunen und Landkreisen.
Für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sind nicht nur die unmittelbaren Gewalterfahrungen, sondern auch deren juristische Aufarbeitung extrem belastend.…
Petra Köpping (SPD) ist seit 2019 Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. In Ihrem Buch “Integriert doch erstmal uns! Eine Streitschrift für den Osten” geht sie der Frage nach, warum gerade in Ostdeutschland das Misstrauen in die Politik und die Distanz zu Demokratie so groß sind – und fordert eine gesamtdeutsche Aufarbeitung der Nachwendezeit. Wir sprachen mit ihr über ihre Einschätzung zur aktuellen Lage.
Auch zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU sind noch viele Fragen offen. Vor allem das Netzwerk, dass die NSU-Taten erst ermöglichte, ist noch nicht umfassend beleuchtet. Und dabei reicht es bis zum Mord an Walter Lübcke. Über die weitreichenden Kontakte des NSU-Umfeldes zum Lübcke-Mörder.
Es gibt so viel zu lesen und die Fachliteratur auch für Fachkräfte aus der Offenen Jugendarbeit wird immer mehr, auch…
Wir möchten Sie dazu einladen, gemeinsam mit uns und vielen anderen Antifeminismus etwas entgegenzusetzen. Wir bauen ein Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Multiplikator*innen und Personen auf – für Erfahrungsaustausch, um (Fach-)Wissen zu teilen und Menschen zu unterstützen, die von antifeministischen Angriffen betroffen sind.
Heute fanden bundesweite Durchsuchungen gegen die rechtsextreme Szene statt, die es in diesem Ausmaß schon lange nicht mehr gegeben hat. Auch Spezialeinheiten wie die GSG9 waren im Einsatz. Am 6. April 2022 führte das Bundeskriminalamt (BKA) in den frühen Morgenstunden Razzien gegen militante Neonazis in elf Bundesländern durch. Laut Bundesstaatsanwaltschaft wurden 61 Objekte mit über 800 Polizeikräften durchsucht.
Im Frühjahr 2020 sorgte die Debatte um Achille Mbembe für einen regelrechten Feuilletonstreit. Blickt man tiefer in das Werk des…
Diese starke Frau ist für alle, die mit ihr arbeiten, ein Schatz und eine Inspiration, und den Nazis in Deutschland macht sie Angst. Anetta Kahane bringt Menschen zum Nachdenken – und zum Handeln. Nach fast 25 Jahren übergibt sie den Vorstand der Amadeu Antonio Stiftung in neue Hände.
Nach fast 25 Jahren gibt die Gründerin der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, das Amt der Vorstandsvorsitzenden ab und widmet sich verstärkt ihren Aufgaben als Publizistin. Der neue Vorstand übernimmt die Leitung der Stiftung zum 1. April 2022 und besteht aus Timo Reinfrank, Tahera Ameer und Lars Repp.
Die migrantische Frauenorganisation Tutmonde e.V. aus Stralsund macht es sich nicht leicht: migrantische Sichtbarkeit einzufordern und gegen Rassismus die Stimme zu erheben reicht ihr nicht. Die Gründerin des Vereins Jana Michael und die anderen Frauen von Tutmonde e.V. denken auch Antifeminismus und Antisemitismus selbstverständlich mit. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt sie dabei.