Mahmud Azhar (außerhalb der Zählung)
Der pakistanische Doktorand Mahmud Azhar wurde am 7. Januar 1990 von einem DDR-Bürger auf dem Gelände der Freien Universität Berlin…
Seit Jahren beklagt die Amadeu Antonio Stiftung die große Diskrepanz zwischen der Anerkennung von Todesopfern rechter Gewalt durch staatliche Behörden und der Zählung durch unabhängige Organisationen sowie Journalistinnen und Journalisten.
Wo von der Bundesregierung lediglich 117 Tötungsdelikte als rechts motiviert gewertet werden, ergeben Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung eine weitaus höhere Zahl: Mindestens 224 Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung 1990 sowie 19 weitere Verdachtsfälle.
Die Recherche zu den Todesopfern rechter Gewalt stützt sich in der Regel auf Medienberichte, Monitoring durch Opferberatungsstellen und Recherchearbeiten von Journalistinnen und Journalisten sowie Gedenkinitiativen.
Mehr Informationen dazu, welcher Begriff rechter Gewalt dieser Liste zu Grunde liegt und anhand welcher Kriterien ein Fall als Todesopfer rechter Gewalt bewertet wird, gibt es hier.
Zudem finden Sie hier einen Artikel zu den Hintergründen der Todesopferliste.
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Der 21-jährige Alexander Selchow wurde in der Silvesternacht auf den 01.01.1991 von zwei Neonazis in Rosdorf (Niedersachsen) erstochen. Die Neonazis…
In der Nacht zum 5. Januar 1992 stirbt der 18-jährige Ingo Ludwig in Klein-Mutz bei Gransee (Brandenburg) bei einem bewaffneten…
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